Lange Warteschlange vor "Tichy"

Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien

Am Sonntag drängten sich die Massen an die Eis-Salons der Stadt.  

Muttertag in Wien. Die Gastro hat aufgrund der Corona-Krise noch geschlossen. Deshalb hatten viele Wiener an Muttertag die gleiche Idee: Mit der Familie ein Eis holen und in der Sonne entspannen. So geschah es etwa beim Eis-Salon "Tichy" am Reumannplatz im 10. Bezirk. Die Warteschlange war teilweise so lange, dass die Menschen bis zur U-Bahnstation zurück standen. 20-35 Minuten musste man warten um ein Eis zu bekommen.

© oe24.TV / Screenshot
Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien
× Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien

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Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien
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Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien
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Mega-Stau vor Eis-Geschäft in Wien
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Die beliebteste Sorte dürfte übrigens Haselnuss gewesen sein. Viele der Kunden sind auf Ein-Liter-Boxen umgestiegen und nehmen das Eis für die Familie mit nachhause, wie oe24.TV im Lokalaugenschein feststellen konnte. Eismarillenknödel allerdings kann man vor Ort nicht essen - die gibt es aber zum Mitnehmen.

Lange Schlangen vor Blumengeschäften

Die schon sommerlichen Temperaturen scheinen aber auch den Wunsch nach einer kulinarischen Abkühlung zu wecken. Die Eissalons waren mindestens genau so beliebt, wie Blumenläden. Der Run auf Tichy & Co. baute sich aber bereits seit den Lockerungen auf. Geschenke-Ranking: Drei Viertel aller Mütter bekommen Blumen. Dies war auch Wien-Döbling zu erkennen. Hier gab es einen wahren Run auf Floristen - inklusive langer Schlangen vor den Blumengeschäften.

Video zum Thema: Lange Schlangen bei Blumen- & Eisgeschäften

Corona-Regeln: Bitte kein Bussi für die Mamas

Am besten wäre ein virtuelles Treffen der Familie. Sonst: Bitte Maßnahmen einhalten.
 
Traurig, aber coronabedingt wahr: Heuer soll die geliebte Mama nicht einmal ein Bussi von ihren Kindern bekommen (Ausnahme: alle leben im selben Haushalt). Diesmal sollten wir ein paar Regeln einhalten, um das gefährliche ­Virus einzudämmen.

"Alle Kontakte zwischen Generationen sind Gefahr"

1. Am besten gar nicht. Es ist die harte Realität: „Alle Kontakte zwischen Generationen sind ein Risiko“, erinnerte diese Woche der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Am besten wäre es, den Muttertag heute per Video-Chat oder telefonisch zu feiern.
 
2. Ins Freie verlagern. Wer sich dennoch trifft, sollte das im Optimalfall im Freien machen. Das Wetter spielt jedenfalls mit (siehe rechts). Auch wichtig hierbei: Abstand halten.
 
3. Location vorsichtig wählen. Bei der Auswahl des Freiluft-Treffpunkts darauf achten, dass es dort nicht sehr bevölkert ist.
 
4. Hausbesuche mit großer Vorsicht. Natürlich sind Besuche im Wohnhaus erlaubt. Aber der Gesundheitsminister empfiehlt die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen: Abstand, Hygiene (Hände waschen und desinfizieren) und Schutzmasken.


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