Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizei

Polizeigewalt

Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizei

Ein 25-jähriger Student soll von Polizisten gewürgt und geschlagen worden zu sein.

Ein 25-jähriger Student hat am Montag in der ORF-Sendung "heute mittag" Misshandlungsvorwürfe gegen die Wiener Polizei erhoben. Er sei selbst Opfer einer Attacke von Jugendlichen geworden, sagte der Mann. Beim anschließenden Polizeieinsatz sei er gewürgt und geschlagen worden. Außerdem sei er von einem Beamten wegen seiner Religion beschimpft worden, da ihn dieser offenbar für einen Muslim hielt.

Der Vorfall soll sich zum vergangenen Jahreswechsel am Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt zugetragen haben, erzählte der junge Österreicher in dem Vorabbericht aus dem Magazin "Thema". Die jugendlichen Angreifer, die seinem Vater die Brille aus dem Gesicht geschlagen hatten, flüchteten. Die eintreffenden Polizisten nahmen daraufhin den 25-Jährigen und seine beiden Brüder fest, sagte er. Ein Polizeisprecher bestätigte der APA ein laufendes Verfahren in dem Fall, daher würden dazu keine weiteren Auskünfte erteilt.



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