Die jährliche Initiative zum Energiesparen findet seit 2007 weltweit statt. Auch Wien und andere österreichische Städte beteiligten sich an der Aktion.
Im Kampf gegen die Klimakrise hat der WWF am Samstag mit seiner "Earth Hour" zum bereits 20. Mal das Licht weltweit für eine Stunde ausgehen lassen. Traditionell wurde es von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit an berühmten Wahrzeichen dunkel. Das Opernhaus in Sydney war Teil der Aktion genauso wie der Pariser Eiffelturm und das Brandenburger Tor in Berlin bis hin zum Schloss Schönbrunn in Wien. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief zur Teilnahme auf.
In Wien beteiligten sich neben dem Schloss Schönbrunn noch mehrere weitere Wahrzeichen, darunter das Wiener Rathaus, das Burgtheater das Schloss Mirabell in Salzburg oder die Ars Electronica in Linz. Weitere Earth-Hour-Teilnehmer waren Städte wie Wels und Traun in Oberösterreich oder Krems in Niederösterreich, teilte der WWF mit.
Unter dem Motto "Eine Stunde für die Erde" beteiligten sich auch Privatpersonen, Gemeinden und Unternehmen an der WWF-Aktion, indem sie Klima- und Naturschutzmaßnahmen aktiv umsetzen. "Die WWF Earth Hour ist eine Chance, die Politik zum Handeln aufzufordern. Sie bietet aber auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich für den Schutz des Planeten stark zu machen", sagte WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.