Entlang der Gumpendorfer Straße wird bald mit dem flächendeckenden Ausbau der Fernwärme begonnen - als "Vorleistung", wie es heißt.
Im 6. Bezirk startet heuer ein großangelegter Ausbau der Fernwärme. Als eines von vier Pioniergebieten im "Raus aus Gas"-Programm der Stadt Wien wird die Gumpendorfer Straße künftig flächendeckend mit Fernwärme versorgt. Im Zuge dessen ersetzt man Gasheizungen durch umweltfreundliche Heizsysteme. Wien Energie geht dabei in "Vorleistung", wie es in einer Aussendung heißt, und plant, erst in den kommenden Monaten und Jahren Abnehmer zu finden.
Die Arbeiten beginnen am Schillerplatz und werden bis Ende 2025 mit dem Leitungsausbau in der Windmühlgasse, Fillgradergasse und Theobaldgasse fortgesetzt. Ab 2026 soll dann der innere Abschnitt der Gumpendorfer Straße zwischen Getreidemarkt und Joanelligasse angeschlossen werden.
Der Ausbau in Mariahilf ist Teil des ehrgeizigen Vorhabens, den Gasausstieg in Wien bis 2040 zu realisieren. Derzeit wird die Fernwärme zu 50 Prozent durch Gaskraftwerke betrieben, der Rest kommt aus alternativen Quellen wie Müllverbrennung und Abwärme.