Praterstern

Exekutive rüstet auf

Polizei hat Nordafrikaner im Visier

Da die Kriminalität am Praterstern explodiert, sorgt die Polizei jetzt für mehr Sicherheit.

Der Wiener Praterstern ist nicht nur ein sozialer Brennpunkt, sondern auch Anlaufstelle für unzählige Drogendealer.

Straftaten. Allein im März und April wurden am Praterstern knapp 420 Straftaten verübt. Ein Drittel betraf mit rund 140 Delikten Suchtmittelverstöße, ein weiters Drittel entfällt auf Trick- und Taschendiebstähle und 57 Anzeigen gab es wegen Körperverletzung. Weil Drogen- und Gewalttaten mit 42 Prozent vorwiegend von Nordafrikanern verübt werden, hat ihnen die Polizei nun den Kampf angesagt.

„Jetzt mehr Einsätze in die Nachtstunden verschoben“
Sicherheit. Um die Kriminalität dort einzudämmen, setzten Wiener Polizisten ab 1. Juni auf eine mobile Videoüberwachung. Außerdem bekommen die WC-Anlagen eine Aufsicht und Polizisten werden jetzt verstärkt in der Nacht patrouillieren. „Wir werden die Einsätze zusätzlich jetzt mehr in die Nachtstunden verschieben. Es hat sich gezeigt, dass vor allem im Gewaltsdeliktsbereich bis ein Uhr früh sehr viel passiert“, erklärte Polizeipräsident Gerhard Pürstl bei einer Pressekonferenz



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