Für die wissenschaftliche Geschäftsführung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) sind 23 Bewerbungen eingegangen. 16 davon sind Frauen.
Von den 23 Bewerbungen kommen 16 aus Österreich, sieben aus dem Ausland. Mehrheitlich haben sich Frauen für die Nachfolge von ÖNB-Generaldirektorin Johanna Rachinger beworben. Rachinger wurde nach einer schweren Sturzverletzung aus gesundheitlichen Gründen abberufen.
Rachinger hätte Ende 2026 in Pension gehen können
Nach 25 Jahren an der Spitze der Nationalbibliothek hätte Johanna Rachinger nach Abschluss ihrer laufenden Funktionsperiode mit Ende des Jahres 2026 in den Ruhestand treten sollen. Ende November war verlautbart worden, dass sie aufgrund der Folgen einer im August erlittenen Sturzverletzung nicht mehr aus dem Krankenstand zurückkehren wird.
Rachinger kehrt nicht mehr als ÖNB-Direktorin zurück
Die wissenschaftliche Geschäftsführung liegt seitdem bis zur Neubesetzung interimistisch in den Händen von Rachingers Stellvertreterin Michaela Mayr liegt.