Kostenlose Hilfe

Reparieren statt entsorgen: Repaircafés im 48er-Tandler

Der Toaster heizt nicht mehr richtig, die Nachttischlampe hat einen Wackelkontakt oder der Lieblingspulli ein Loch – auch heuer bieten die 48er wieder kostenlose Hilfe bei der Reparatur von Elektrokleingeräten und Kleidung mit ihren Repaircafés im 48er-Tandler. 

Der Mixer gibt keinen Mucks mehr von sich, die Lieblingslampe flackert oder das Hemd hat ein Loch an der Naht. Für viele Wienerinnen und Wiener ist das kein Grund zum Entsorgen. Die 48er bieten auch 2026 wieder kostenlose Hilfe in ihren Repaircafés an und zeigen, wie einfach Nachhaltigkeit im Alltag funktioniert.

Stadtrat Jürgen Czernohorszky im im 48er-Tandler. 

Stadtrat Jürgen Czernohorszky im im 48er-Tandler. 

© Stadt Wien/Martin Votava

Professionelle Hilfe ohne Rechnung

Im 48er-Tandler in der Siebenbrunnenfeldgasse kümmern sich Fachleute um Elektrokleingeräte, Textilien und ab April auch um Fahrräder. Kaputte Toaster, Radios oder Lampen werden vor Ort geprüft und wenn möglich repariert. Handys, Computer, Laptops, Kaffeemaschinen und große Geräte sind allerdings ausgenommen, da der Zeitaufwand zu hoch wäre.

Besonders gefragt sind die Schneiderinnen und Schneider, die Kleidung mit Rissen, offenen Nähten oder kleinen Defekten wieder tragbar machen. Für Textilien ist keine Anmeldung nötig. Wer hingegen ein elektrisches Gerät oder ein Fahrrad mitbringen möchte, muss sich über die Website der 48er-Tandler anmelden.

"Mit den Repaircafés bieten wir ein Reparaturservice an, das sehr gut angenommen wird. Wiens cooler Secondhand-Markt setzt damit einmal mehr ein Zeichen für die Kreislaufwirtschaft", so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

Wann repariert wird – Termine im Überblick

Der erste Termin am 12. Februar ist bereits ausgebucht. Am 30. April folgt der nächste, diesmal mit zusätzlichem Fahrradcheck. Auch am 3. Juni werden wieder Werkzeuge geschwungen und Nähmaschinen aufgestellt. Weitere Repaircafés sind für August, Oktober und für die Orange Week im November angekündigt. Dann zieht das nachhaltige Format auch in den 48er-Tandler in der Donaustadt ein.

Wer sein Gerät oder seine Kleidung retten lassen möchte, sollte früh buchen und sich den passenden Termin sichern. Die Plätze sind begrenzt und die Nachfrage steigt.

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