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Prozess: Passanten mit Elektroschocker bedroht

Sigi Maurers "Bierwirt" zuckte aus

Der Wirt, der Politikerin Sigi Maurer sexistisch beleidigte, wurde erneut auffällig. 

Der berüchtigtste Bierwirt der Bundeshauptstadt hat seiner trostlosen Vita ein weiteres trauriges Kapitel hinzugefügt. Der Lokalbetreiber (42) aus der Josefstadt, der es durch eine unappetitliche juristische Auseinandersetzung mit der Grün-Politikerin Sigrid Maurer zu überregionaler Bekanntheit brachte, musste einmal mehr vorm Straflandesgericht antreten. Diesmal als Angeklagter wegen schwerer Nötigung.

Angebliche Provokation 

Im Rausch soll er einen dramatischen Polizeieinsatz vor seinem Lokal verursacht haben. Er randalierte herum, bedrohte Passanten mit einem als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Anschließend schlug er eine Fensterscheibe im gegenüberliegenden Wohnhaus ein. Einschreitende Polizisten beleidigte er aufs Übelste. Worum es bei der Auseinandersetzung gegangen war, blieb vage. Angeblich soll der Bierwirt provoziert worden sein.

Neuer Anwalt des Wirts: "Akt nicht gelesen"

Erst im Februar war der skurrile Prozess um den Gastronomen und die Grünen-Obfrau zu Ende gegangen. Politikerin Sigi Maurer hatte behauptet, der Bierwirt habe ihr via Facebook sexuell anzügliche und beleidigende Nachrichten geschickt. Dies bestritt der Lokalbetreiber und klagte Maurer seinerseits wegen Verleumdung.
Nach über zweijährigem Prozess aber zog der Bierwirt seine Klage überraschend zurück. Folglich wurde Sigi Maurer freigesprochen. Die Gesamtkosten des Mammutverfahrens musste der Lokalbetreiber übernehmen.

Auch der aktuelle Prozess steht unter keinem guten Stern. Der neue Anwalt des Bierwirts musste aufgrund von Zeitmangel eingestehen: „Ich hab kein einziges Wort vom Akt gelesen. Fortsetzung Anfang Mai, es gilt die Unschuldsvermutung. 

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