Schmutz oder nicht?

Skandal im AKH: Dreckige Luft im OP-Bereich?

Schmutz und Keime in der Luft – ausgerechnet im Operationssaal! Im AKH Wien soll eine defekte Lüftungsanlage Dreck in sensible OP-Bereiche geblasen haben.  

Der „Kurier" veröffentlichte interne Mails, die den Vorwurf zu bestätigen scheinen. Für Österreichs größtes Spital ein Super-GAU!

„Durchaus möglich“

AKH-Direktor Herwig Wetzlinger geht in die Offensive: „Es gibt natürlich keine verschmutzte Luft, die in den OP eingeblasen wird. Dazu gibt es mechanische Filter und elektrische Filter, die die Luftreinheit garantieren." Die Ärzteschaft freilich sieht das anders, wie nach außen gedrungen ist – die Vorwürfe Klängen glaubhaft, ein gröberes Problem bei der Belüftung sei nicht auszuschließen.

Fakt ist: Anfang Februar kam es zu einem Stromausfall durch einen Bedienungsfehler – die Lüftung fiel kurzzeitig aus, sogar der Da-Vinci-OP-Roboter war betroffen. Die Direktion betont jedoch, dass dabei kein Schmutz von außen in die OPs gelangen konnte. Das gesamte Lueftungssystem wird derzeit erneuert – fertig sein soll es erst 2030. Bleibt die Frage: Können Patienten bis dahin wirklich sicher sein?

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