Der Hannovermarkt im 20. Wiener Gemeindebezirk ist seit langer Zeit ein beliebtes Ziel, dementsprechend ins Alter gekommen ist er. Die NEOS wollen das ändern und planen eine Umstrukturierung bis 2030 - mit möglichem Gegenwind.
Über 40.000 Besucher lockt der Hannovermarkt jede Woche zu seinen Ständen. Vor allem der Bauernmarkt am Samstag ist ein Publikumsmagnet.
Die NEOS, neuerdings in der Stadtregierung für Märkte zuständig, planen eine Renovierung. Der Markt soll "moderner und attraktiver" werden, so heißt es. Auch eine gläserne Überdachung über den Markt ist angedacht.
Falsches Klientel?
Grund für diese Vorschläge ist auch eine Befragung unter Anrainerinnen und Anrainern. "Es haben bei einer Befragung über 60 Prozent gesagt, dass der Markt zum Teil durchaus gut ist. Aber dennoch hat auch ein großer Prozentsatz gesagt, eine Erweiterung des Angebots wäre nicht schlecht", so NEOS-Bezirkssprecherin der Brigittenau, Selma Arapovic.
Angst besteht unter Kritikern, dass der Markt dadurch ein zu wohlhabendes Klientel ansprechen könnte. Noch ist nichts beschlossen, eine Modernisierung bis 2030 ist aktuell angedacht.