Wien schreibt Geschichte im Bereich Verkehrssicherheit. In den ersten drei Monaten des Jahres verstarb kein einziger Mensch auf den Straßen.
Erfreuliche Unfallbilanz für Wien: Zum ersten Mal hat Wien im 1. Quartal das Ziel null Verkehrstote erreicht, berichtet die Mobilitätsorganisation VCÖ. Im 1. Quartal des Vorjahres kamen in Wien vier Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Österreichweit wurden in den ersten drei Monaten 64 Menschen im Straßenverkehr tödlich verletzt.
"Es gibt nur eine akzeptable Anzahl an Verkehrstoten und die ist null. Wien hat im ersten Quartal dieses Ziel erreicht", informiert VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk. Auch im Burgenland gab es in den ersten drei Monaten keinen tödlichen Verkehrsunfall, während in Niederösterreich 22 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Durch das eigene Fahrverhalten kann man das Unfallrisiko deutlich reduzieren, erinnert der VCÖ anlässlich des bevorstehenden Osterreiseverkehrs. Aufmerksam und rücksichtsvoll fahren, keine riskanten Überholmanöver machen sowie das Motto "Gleiten statt Rasen" beherzigen, ebenso "Don’t Phone & Drive" und "Don’t Drink & Drive". Grundsätzlich ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln sicherer unterwegs als im Pkw, davon profitiert Wien mit seinem dichten Öffi-Netz. "Mehr Bahn- und Busverbindungen für den Stadt-Umland-Verkehr sind nicht nur eine wirksame Maßnahme, um der Bevölkerung bei steigenden Spritpreisen kostengünstige Mobilität zu ermöglichen, sondern auch um die Verkehrssicherheit zu erhöhen", so Schenk.