Wien-Umfrage: Rot und Blau ziehen davon

Umfrage zeigt Polit-Beben

Wien-Umfrage: Rot und Blau ziehen davon

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ÖSTERREICH wurde eine große Umfrage zur Polit-Lage in Wien zugespielt.

Wien. Seit 1994 macht Dietmar Heuritsch vom TCS-Institut Meinungsumfragen, durchaus oft auch im Auftrag der FPÖ, wo er Mitglied ist.

Seine jüngste Umfrage mit 1.000 Befragten, per ­Telefon und online durchgeführt im Juni mit einer Schwankungsbreite von 3,2 Prozent, „ist eines der größten Polit-Beben, die ich je erlebt habe“, bestätigt Heuritsch die Daten seiner Umfrage, mit der ihn ÖSTERREICH konfrontiert hat, nachdem diese schon seit Tagen durch Zirkel von Rathausinsidern „geisterte“.

Sein Fazit: „Schwarz und Grün werden gnadenlos abgestraft, Rot und Blau stehen für die enorm wichtige soziale Frage – und gewinnen. Da ist auch egal, dass es die SPÖ in Wien zu verantworten hat, dass auch die Energiepreise in der Hauptstadt angehoben werden.“

Tatsächlich zeigt sich: Die SPÖ von Michael Ludwig marschiert mit 47 Prozent in Richtung „absolute Mandatsmehrheit“, die FPÖ hat sich seit der Wien-Wahl 2020 mit 18 % mehr als verdoppelt.

Wien-Umfrage: Rot und Blau ziehen davon
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Wen würden Sie bei einer Wiener GR-Wahl wählen? Sonntagsfrage: Institut TCS, 1.000 Interviews per Telefon und online im Juni 2022, Schwankungsbreite 3,2 %.

VP kämpft um die Plätze drei bis fünf in Wien

Mit je zehn Prozent stürzen ÖVP und Grüne total ab – sie matchen sich mit den Neos (8 %) um die Plätze drei bis fünf. Im Vergleich zur Nationalratswahl 2020 halbieren sich Grüne und ÖVP bei der Wien-Wahl.

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