Das sagte Armin Wolf zu Sobotka in der "ZIB 2"

Auf Facebook

Wolf als Opfer von Fake-Attacke

Eine Abzocker-Webseite versucht mit dem Gesicht des ZiB-Anchors Klicks zu generieren. Jetzt warnt er davor.

Armin Wolf kommt nicht zur Ruhe. Erst wird er von Vizekanzler Heinz-Christian Strache bezichtigt, Fake News zu verbreiten, darauf folgte eine Klage gegen den FPÖ-Chef und jetzt wollen Betrüger auf Facebook auch noch mit seinem Gesicht anderen Usern das Geld aus der Tasche ziehen.

„Hier auf Facebook kursiert seit einigen Tagen ein Werbe-Posting mit einem Foto von mir, in dem es um irgendwas mit Geld geht. DIESES POSTING IST EIN FAKE - und natürlich weder mit meinem Wissen noch meiner Zustimmung entstanden“, schreibt Wolf auf Facebook.

Fake-Seite wirbt mit Wolf

Wie die Seite „mimikama.at“ entdeckt hat, bewirbt die Facebook-Page „News Beyond“ einen vermeintlichen Artikel mit dem vielversprechenden Titel „Crazy: Verrückter Millionär Verschenkt Geld In Österreich“ (sic!). Als Vorschaubild ist ein Foto von ORF-Moderator Wolf zu sehen. Darüber ist zu lesen: „Endlich keine Schulden mehr! Dieser wahnsinnige Millionär hilft Österreichern wieder reich zu werden“.

Die Zeilen suggerieren, dass es sich bei dem „verrückten Millionär“ um Wolf handeln soll. Klickt man schließlich darauf, gelangt man auf ein vermeintliches News-Portal namens „Das Finanz Blatt“. Anfangs erscheint der Aufbau der Seite auch völlig seriös, hält „mimikama.at“ fest. Auf den zweiten Blick entpuppt sich der Link allerdings als fiese Abzocke. Denn versucht man anderen Links auf der Seite zu folgen, gelangt man, laut Bericht, immer auf die Seite eines Online-Casinos. Dort wird man aufgerufen sich für das „Grand Mondial“ zu registrieren. Tut man das, bekommt der Inhaber der sogenannten Affiliate-Codes und höchstwahrscheinlich auch Autoren der Fake-News Provisionen.

Provision für jede Registrierung

Je mehr Reichweite und Klicks ein Fake-News-Beitrag hat, desto höher ist die Zahl der Registrierungen. Um dies zu erreichen, wird augenscheinlich oft mit bekannten Gesichtern geworben. In diesem Fall war es Armin Wolf. Auf Facebook warnt er darauf zu klicken. Man solle es besser „melden“, damit es schnellstmöglich gelöscht werde. Die ORF-Rechtsabteilung habe bei Facebook auch schon die Löschung beantragt. Wolf betont, dass ORF-Journalisten ein strenges gesetzliches Werbeverbot hätten.

„Keine Ahnung, wer diese "Werbung" gepostet hat - jedenfalls sind es Gauner. Mein tatsächlicher Tipp: Machen Sie mit diesen Leuten keine Geschäfte und klicken Sie nicht auf ihre Postings“, schreibt er abschließend.

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