Die Weiterführung der Märkte sichert hunderte Arbeitsplätze. Kunden nahmen die Umstellung auf neue Marken offenbar gut an.
Nach der Pleite der oberösterreichischen Supermarktkette Unimarkt haben erste übernommene Filialen wieder geöffnet. Rund 90 Standorte waren nach dem Aus im Konkurrenzkampf von der Schließung bedroht. Etwa die Hälfte wird nun von anderen Handelsketten weitergeführt.
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So wurde etwa in Andorf ein ehemaliger Unimarkt in einen Markt der ADEG umgewandelt. Die Filiale gehört zur REWE Group und wird weiterhin von denselben Kaufleuten betrieben, allerdings mit neuem Markenauftritt und teilweise verändertem Sortiment. Insgesamt übernahm REWE österreichweit 21 frühere Unimarkt-Standorte, SPAR Österreich führt 23 Filialen weiter, Nah & Frisch bislang zwei.
Weiterführung sichert hunderte Arbeitsplätze
Die Weiterführung vieler Märkte sichere laut Handel hunderte Arbeitsplätze. Gleichzeitig bleibt der Wettbewerb im Lebensmittelhandel hoch. Österreich weist im EU-Vergleich eine besonders große Supermarktdichte auf. Laut Arbeiterkammer sind Lebensmittel hierzulande bis zu 20 Prozent teurer als etwa im benachbarten Bayern.
Umstellung auf neue Marken gut angenommen
Handelsexperte Christoph Teller von der Johannes Kepler Universität Linz sieht die Übernahmen positiv. Kundinnen und Kunden hätten die Umstellung von Unimarkt auf neue Marken offenbar gut angenommen.