Bargeld wird zu Wahlkampf-Hit

Kurz will Cash in Verfassung bringen

Bargeld wird zu Wahlkampf-Hit

Die FPÖ hatte im Parlament den Antrag gestellt, Bargeld in der Verfassung zu verankern.

Die ÖVP sieht den Einsatz von Bargeld durch die fortschreitende Digitalisierung in Gefahr. Deswegen will sie das Recht, mit Bargeld zu zahlen und Bargeld zu Hause zu besitzen, um für Bankenkrisen gerüstet zu sein, bei einer neuerlichen Regierungsbeteiligung in der Verfassung verankern. Damit soll auch ein Geldsystem sichergestellt werden, das nicht nur auf digitalen Werten beruht.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz sagt: „Der Einsatz von Bargeld ist für viele Menschen, gerade für die ältere Bevölkerung, eine Grundbedingung für ein selbstbestimmtes Leben.“

Einem FPÖ-Antrag, der Bargeld in die Verfassung bringen will, möchte die ÖVP nicht zustimmen. Dieser sei nicht mit der EU-Geldwäsche-Richtlinie kompatibel, heißt es. Die SPÖ ist zum Thema Bargeld in der Verfassung „gesprächsbereit“.(knd)

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten