U-Ausschuss

Eurofighter: So lief Schmiergeld-Schmäh

Am Donnerstag erreicht auch der Eurofighter-Ausschuss den Höhepunkt: Es geht um 13,4 Mio. €.

Nach einem Ex-Magna-Manager Hubert H. sind zwei Manager geladen, denen der Aufdecker Peter Pilz vorwirft, eine „Schmiergeld-Werkstatt“ betrieben zu haben. „Das sind die dreistesten Schmiergeld-Verteiler“, so Pilz zu ÖSTERREICH.

Insgesamt wurde über die Columbus Services Ltd (geladen sind P. E. und der Manager K. P. K.) von Mai 2005 bis März 2006 13,4 Mio. Euro geschleust, ÖSTERREICH liegt eine Rechnung über 11,7 Mio. vor. Gekommen ist das Geld von Schmiergeld-Verteiler Vector, der es von Airbus erhielt. Columbus rechnete Honorare für die Vermittlung von Gegengeschäftsaufträgen durchwegs an den Kunststoff-Hersteller FACC ab.

 

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Termin-Schmäh

Der Witz daran: ÖSTERREICH liegen Dokumente vor, die zeigen, dass Columbus für FACC-Deals Honorare abgerechnet hat, die schon abgeschlossen waren. bevor die Firma überhaupt gegründet war. Pilz: „Daher kann eine Vermittlung durch Columbus nicht stattgefunden haben.“ Erhalten hat das Geld u. a. ein in Abu Dhabi lebender Rumäne.

Bei allen Beteiligten sei eine Vermittlungsleistung nicht vorhanden, so Pilz, der im U-Ausschuss weitere Beweise vorlegen will, damit die Republik die 190 Millionen Euro, die verteilt wurden, wieder zurückbekommt. (gü)

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