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Sellners Computerdaten

FP-Mitglieder spendeten für Identitäre

Auf Computer beschlagnahmte Spendenliste der Identitären beschäftigt die FPÖ.

Wien. „Zum einen muss man fairerweise sagen, dass viele (Anmerkung: in der FPÖ) mit den Inhalten (der Identitären), die ja zum Teil unsere sind, Sympathien gehabt ­haben. Daher gibt es sicher den einen oder anderen, der gespendet hat“, sagte FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache auf oe24.TV. Konkret wurde er auf die ÖSTERREICH-Story angesprochen, wonach FPÖ-Mitglieder auf der Spendenliste der Identitären stehen würden.

Vollständige Auswertung der Daten dauert noch an

ÖSTERREICH bestätigen Blaue mit Einblick, dass „einige FPÖ-Mitglieder in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Summen an diese Rechtsextremen gespendet“ hätten. Unter diesen Unterstützern sollen sich aber keine FPÖ-Spitzenpolitiker befinden. Verfassungsschutz und Justiz liegen jene Daten vor, die auf dem Rechner von Identitären-Chef Martin Sellner sichergestellt wurden.

Die vollständige Auswertung der Daten dauert noch an. Immerhin betont ein ­Verfassungsschützer: „Unsere Priorität liegt nicht auf blauen Spendern, sondern Ermittlungen bezüglich eines möglichen Terrornetzwerks.“ Strache betonte gestern, dass „Spenden an Identitäre kein Verbrechen“ sei. Was freilich stimmt.

Dennoch zeigt es, dass die Verbindungen zwischen vielen Blauen und Identitären bislang nicht gerade feindselig waren. Im Gegenteil.

Identitäre: 700.000 Euro Einnahmen seit 2012

Bis zu 550 Mitglieder. Indes deckten die SN auf, dass die Identitären auf der Grundlage von Zahlungen 364 „ausgeforschte Mitglieder“ haben – insgesamt könnten es allerdings bis zu 550 sein. Seit 2012 habe es Einnahmen von 700.000 Euro gegeben, so ein BVT-Bericht. Auf der Liste befinden sich auch aktive FPÖ-Mitglieder – die eine Mitgliedschaft bestreiten – sowie zwei Söhne eines ÖVP-Politikers …

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