Starlinger schlägt Alarm: Österreichs Sicherheit gefährdet

Budgetknappheit

Starlinger schlägt Alarm: Österreichs Sicherheit gefährdet

Verteidigungsminister hält sechs Monate Grundwehrdienst für zu kurz.

Wien. Verteidigungsminister Thomas Starlinger schlägt im "Presse"-Interview (Montag-Ausgabe) erneut Budget-Alarm. Die Sicherheit der Bevölkerung sei bereits gefährdet, 2021 werde das Bundesheer seine Rechnungen nicht mehr zahlen können. Starlinger plädiert überdies dafür, den Grundwehrdienst wieder auf acht Monate auszudehnen.
 
Auch im Bericht "Unser Heer 2030" - der im September präsentiert werde - werde die Rückkehr zum alten System verlangt, also sechs Monate Ausbildung "plus zwei". Denn derzeit gebe es "null Nutzungsphase".
 
Wegen der Budgetknappheit sei bereits heute keine flächendeckende Sicherung kritischer Infrastruktur mehr möglich. Man könnte "vielleicht ein Objekt von insgesamt 256 beschützen. Den Rest nicht mehr", warnt der Minister. Cyberattacken sei das Heer schon jetzt "fast schutzlos ausgeliefert".

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