Umfrage: EU-Wahl wird zum Krimi

ÖVP & SPÖ im knappen Rennen

Umfrage: EU-Wahl wird zum Krimi

Wien. Es ist die erste aussagekräftige Umfrage zur EU-Wahl: Nachdem Johannes Voggenhuber diese Woche seine Kandidatur für die Liste JETZT bekannt gegeben hat, hat das renommierte Research Affairs Institute im Auftrag von ÖSTERREICH (1.002 Befragte, 31. Jänner–6. Februar) erstmals alle sechs fixen Spitzenkandidaten abgefragt. Ergebnis: Die EU-Wahl wird zum Thriller. 

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  • VP vorne, aber Karas schwach. Auf Platz 1 liegt nach wie vor die ÖVP mit Othmar Karas, die aber weiter nicht vom Fleck kommt und weiter bei 27 % stagniert. Karas’ Problem: Er kommt – im Gegensatz zu Kanzler Kurz – vor allem bei den Jungen überhaupt nicht an, liegt bei den 30- bis 39-Jährigen beispielsweise nur bei 20 %.
  • Wien entscheidet EU-Wahl für SPÖ. Nur einen Prozentpunkt hinter der ÖVP liegt die SPÖ mit Andreas Schieder bei 26 %. Interessant: In Wien liegt die SPÖ derzeit nur bei 30 %, mit einem Turbo in der Hauptstadt ist also Platz 1 drinnen.
  • FPÖ nur bei 22 %. Die FPÖ mit Harald Vilimsky ist derzeit mit 22 % klar auf Platz 3.
  • Neos stark bei Frauen. Spannend ist das Duell der Kleinen: Die Neos können erstmals auf 10 % zulegen, vor allem bei Frauen kommt die einzige weibliche Spitzenkandidatin Claudia Gamon gut an (12 %).
  • Voggenhuber schadet Grünen. Das Antreten von Johannes Voggenhuber schadet – erwartungsgemäß – den Grünen. Sie verlieren gegenüber der letzten Umfrage 1 %, liegen jetzt bei 7 %. Voggenhuber legt hingegen 1 % auf 4 % zu und würde damit den Einzug ins EU-Parlament schaffen.

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Nationalratswahl: SPÖ verliert bei Sonntagsfrage

Die SPÖ kommt in der Sonntagsfrage einfach nicht vom Fleck – im Gegenteil. Wäre diesen Sonntag Nationalratswahl, dann würde die ÖVP von Sebastian Kurz mit 34 % weiter klar auf Platz 1 liegen. Rendi-Wagners SPÖ verliert hingegen einen Prozentpunkt, kommt nur noch auf 25 %. Damit wird das Rennen um Platz 2 wieder spannender: Denn die SPÖ liegt nur noch 2 % vor der FPÖ, die ­weiter auf 23 % käme. 

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Auch in der Kanzlerfrage ­verliert Rendi-Wagner einen Prozentpunkt: 28 % würden sie direkt zur Kanzlerin wählen. Unangefochten auf Platz 1: Kanzler Sebastian Kurz mit 40 Prozent. 
 
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