13.700 Profis für Katastrophen

Berufsheer

13.700 Profis für Katastrophen

Darabos: Pioniere & Co. sollen sofort bereit stehen.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) rührt weiter für sein Profiheer-Modell die Werbetrommel. Jetzt will er Kritiker überzeugen, dass auch ohne Wehrpflicht genügend Soldaten für den Katastropheneinsatz zur Verfügung stehen: Nach seinen Berechnungen sind 13.700 Berufs- und Zeitsoldaten sofort verfügbar, innerhalb von 5 Tagen könnten weitere 9.300 Miliz-Soldaten einberufen werden.

Gesamt stehen im Katastrophenfall also 23.000 Soldaten zur Verfügung. Darabos verspricht: „Jeder Grundwehrdiener wird 1 zu 1 mit einem Profi ersetzt.“ Außerdem seien Profis besser für die Aufgaben gerüstet: „Bei den meisten Einsätzen braucht man schweres Gerät wie z. B. Hubschrauber. Dafür sind Grundwehrdiener nicht geeignet.“

Grundwehrdienst soll mit 1. Jänner 2014 fallen
Darabos setzt voll und ganz auf sein 55.000 Mann starkes Profiheer-Modell. Für den Fall, dass das Volk am 20. Jänner 2013 für die Beibehaltung der Wehrpflicht stimmt, hat er erst gar keinen Plan B vorbereitet: „Ich habe kein 2. Modell für einen besseren Grundwehrdienst in der Lade.“ Sollte die Befragung aber zu seinen Gunsten ausfallen, werde die Wehrpflicht mit 1. Jänner 2014 fallen, so Darabos.

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