Brenner-Grenze vor Schließung

Ansturm aus Afrika:

Brenner-Grenze vor Schließung

30 bis 100 Personen aus afrikanischen Staaten werden derzeit täglich in Tirol aufgegriffen.

Mitten im Wahlkampf rückt nun erneut die angebliche Angst vor einem „Flüchtlingsansturm nach Europa“ in den Mittelpunkt. Von über sechs Millionen Afrikaner, die aufgrund von Hungersnot und Dürre bereit seien, nach Europa zu „strömen“, berichtete etwa die deutsche Bild.

Auch Tirols VP-Landeshauptmann Günther Platter ist alarmiert. Derzeit würden täglich 30 bis 100 Personen aus afrikanischen Staaten in Tirol aufgegriffen, die via Italien versuchen würden einzureisen.

Platter droht und will Hilfe von Sebastian Kurz

Grenze. Platter drohte am Freitag mit der De-facto-Schließung der Brenner-Grenze. „Wir sind vorbereitet, das geht auf Knopfdruck. Das bedeutet allerdings Chaos“, sagte der Tiroler Politiker dem Ö1-Morgenjournal. Er werde mit VP-Chef und Außenminister Sebastian Kurz über dieses Problem reden, kündigt Platter zudem an. Er wolle, dass Europa Libyen – über das Krisengebiet kommen die meisten Migranten – helfe, seine Grenzen zu schützen.

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