Corona-Hilfe: EU bastelt an Kompromiss

Kurz & Co. gegen Merkel & Macron

Corona-Hilfe: EU bastelt an Kompromiss

Die EU-Kommission legt am Mittwoch einen Kompromiss zu den Corona-Hilfen vor.

Eine nur auf 2 Jahre befristete Vergabe von ­Notkrediten oder Zuschüsse für „Corona-Länder“. EU-Schulden oder nicht? Im Streit zwischen Frankreich-Deutschland sowie den meisten EU-Ländern auf der einen und dem von Österreichs Sebastian Kurz angeführten EU-Quartett der „frugalen (genügsamen) 4“ auf der anderen Seite sucht die EU-Kommission jetzt ­einen Kompromiss. Am Mittwoch wird die Behörde von Ursula von der Leyen ihren Entwurf vorlegen. Demnach sollen Gelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds in Form von nicht zurück­zahlbaren Zuschüssen UND Krediten sowie Garantien fließen.

Rabatte als Lockmittel?

Ob das den „frugalen 4“ schmeckt, die ja fürchten. dass es gemeinsame EU-Schulden geben soll? Die Nettozahler Österreich, Niederlande, Dänemark und Schweden könnten mit einem Zuckerl gelockt werden: So soll schon beim letzten EU-Gipfel hinter den Kulissen über Rabatte für die 4 gerungen worden sein – die hatte Ratspräsident Charles Michel vorgeschlagen …

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