Corona-Zeugnis für unsere Politiker

"Sehr gut" für Kurz, "Fleck" für Strache & Hofer

Corona-Zeugnis für unsere Politiker

Regierungsspitze und Minister schneiden gut ab – keine negativen Noten.

500.000 Kinder in Ostösterreich haben diese Woche ihr Zeugnis bekommen. ÖSTERREICH vergibt auch an unsere Politiker ­Noten. Wie für die Schüler ist die Notengebung von der Corona-Pandemie überschattet. Wer führte gut durch die Krise, wer konnte weniger punkten, wer kam wegen der Krise mit anderen Themen nicht durch?

Kurz und Anschober
haben das beste Zeugnis

Auf Basis des ÖSTERREICH-Politbarometers (Saldo aus „Wer ist Ihnen in letzter Zeit positiv oder negativ aufgefallen?“) von ­Research Affairs (Befragung: 22.–24. 6.) wurden die Noten berechnet. Es gibt ein „Sehr gut“ und zwei „Nicht genügend“, sieben „Gut“, sieben „Befriedigend“ und drei „Genügend“.

An der Spitze steht unangefochten Bundeskanzler Sebastian Kurz, der auf einen Wert von 56 % kommt und damit den einzigen Einser einfährt. Die bisherige Bilanz in der Corona-Krise ist im internationalen Vergleich gut. Die strengen Maßnahmen haben zu vergleichsweise weniger Todesopfern geführt, es kam zu keinem Zeitpunkt zu einer Überlastung des Gesundheitssystems. Die nächsten Wochen und Monate mit den wieder steigenden Zahlen an Infektionen und der schweren Wirtschaftskrise werden zeigen, ob Kurz die guten Werte halten kann. Auch Gesundheitsminister Rudi Anschober (Saldo: 31 %) schneidet im Politikerzeugnis aufgrund seiner ruhigen Führung in der Krise gut ab und bekommt die Note 2+. Ein "Gut" bekommt auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der durch Ibiza-Krise, Expertenregierung und Corona-Krise führte.

Über ein gutes Zeugnis können sich auch Vizekanzler Werner Kogler, Justizministerin Alma Zadic und Innenminister Karl Nehammer freuen.

Schwere Zeiten für die
 Oppositions-Chefinnen

Die Oppositionschefinnen Pamela Rendi-Wagner (Note 4) und Beate Meinl-Reisinger (Note 3) kommen mit ihren Themen in der Krise schwer durch.

Auf den letzten Plätzen finden sich Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (–65 %) und sein Nachfolger Norbert Hofer (–40 %). Beide bekommen für das Jahr nach Ibiza von den Befragten aktuell ein glattes „Nicht genügend“.

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