Coronavirus: Außenministerium gibt weltweite Reisewarnung aus

Bereits 368 Fälle in Österreich

Coronavirus: Außenministerium gibt weltweite Reisewarnung aus

Österreichs Außenminister: Raten dringend von Reisen ab und rufen auf, nach Österreich zurückzukehren, 'solange noch Rückreisemöglichkeiten bestehen'.

Wien. Österreich hat seine Reisewarnungen drastisch erhöht: "Alle Länder weltweit werden auf 'Hohes Sicherheitsrisiko' (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt", teilte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Donnerstagabend mit. "Das ist ein außergewöhnlicher aber notwendiger Schritt, den wir heute Abend gesetzt haben."

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Die Unvorhersehbarkeit der Ausbreitung des Virus erfordere "eine besondere Wachsamkeit der Österreicherinnen und Österreicher. Wir raten daher dringend von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen ab und rufen dazu auf, nach Österreich zurückzukehren, solange noch Rückreisemöglichkeiten bestehen", sagte der Minister weiter. Ausgenommen von der Maßnahme seien jene Länder, die bereits zuvor auf Stufe 5 oder 6 gereiht waren.

Tirol schließt alle Skigebiete

Innsbruck. Das Land Tirol beendet die Skisaison aufgrund des Coronavirus vorzeitig. Mit Ablauf Sonntag, 15. März, werden alle Skigebiete geschlossen, teilte das Land Donnerstagabend mit. Ebenso werden alle Beherbergungsbetriebe nach dem 16. März behördlich gesperrt. Der Montag wurde deshalb gewählt, damit die Gäste geordnet ihre Rückreise antreten können, hieß es.

"Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). "Aber wir übernehmen Verantwortung für alle TirolerInnen und für alle, die sich in Tirol aufhalten", meinte er. Unterdessen wurden am Abend drei weitere Corona-Fälle in Tirol bekannt gegeben. Damit sind derzeit 110 Personen mit dem Virus infiziert, ein italienisches Pärchen ist mittlerweile wieder gesund.

Zur vorzeitigen Beendigung der Wintersaison wird es am Freitag um 10.00 Uhr im Landhaus in der Säulenhalle eine Pressekonferenz geben. Die APA wird berichten.

Bereits 368 Coronavirus-Fälle in Österreich

Österreich-weit. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) rechnet mit bis zu 400 Coronavirus-Fällen bis Donnerstagabend. In der Früh hatte es österreichweit knapp über 300 Erkrankte gegeben, 24 Stunden davor rund 200. Er richtete an alle den Appell, sich zu schützen: "Das Leben in Österreich und Europa wird sich grundlegend ändern." In einem Wiener Spital starb erstmals ein Patient in Österreich an Covid-19.

Als Vorbereitung auf die bevorstehenden Schulschließungen wurde verfügt, dass Arbeitnehmer mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren von ihren Arbeitgebern bis zu drei Wochen freigestellt werden können. Die Entscheidung darüber trifft der Arbeitgeber, informierte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Im Falle einer Freistellung übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten in den nächsten Wochen bis Ostern. Wer arbeiten muss, könne seine Kinder weiter in den Kindergarten oder die Schule bringen. Auf keinen Fall dürfen die Kinder den Großeltern überantwortet werden, betonte Kurz.

Die meisten Arbeitnehmer werden trotz Coronavirus weiter ihrer Arbeit nachgehen müssen. Es sei wichtig, dass die Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Wasser- und Energieversorgung, die Sicherheitskräfte, das Gesundheitssystem und der öffentliche Verkehr weiter funktionieren. Alle diese Menschen müssen ihren Dienst weiter verrichten, "damit die Grundpfeiler der Republik funktionieren", sagte der Kanzler, der dafür Dank aussprach. Mehrere Augenzeugen berichteten der APA unterdessen von lokalen Hamsterkäufen und langen Warteschlangen bei Supermärkten sowie Apotheken. Die Regierung hat außerdem weitgehende Besuchsverbote in Spitälern angekündigt.

"Tägliche Zuwächse zwischen 31 und 47 Prozent"

Es gebe "tägliche prozentuale Zuwächse zwischen 31 und 47 Prozent in den vergangenen Tagen, sagte Anschober über die Entwicklung der Fallzahlen in Österreich. "Das ist eine exponentielle Entwicklung, diese muss gedämpft werden."
 
Im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital ist in der Nacht auf Donnerstag ein 69-jähriger Covid-19-Patient verstorben. Er ist das erste Todesopfer des neuartigen Coronavirus in Österreich. Der Mann hatte sich in Italien aufgehalten und an Vorerkrankungen gelitten, berichtete der medizinische Krisenstab der Stadt.
 
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Bis Donnerstagnachmittag (Stand 23.40 Uhr) stieg die Zahl der bestätigten Fälle auf 368, die meisten gab es mit 109 in Tirol. Dort hat sich der Skiort Ischgl zu einem heimischen Corona-Hotspot entwickelt. Ausgehend von einem Apres-Ski-Lokal haben sich auch etliche Touristen mit SARS-CoV-2 infiziert. Nun wird der Skibetrieb vorzeitig eingestellt.
 
Auch am Wiener AKH, dem größten heimischen Spital, gibt es einen ersten Coronavirus-Fall. Eine Patientin der Hämatologischen Ambulanz wurde positiv getestet. Sämtliche Kontaktpersonen befinden sich in Heimquarantäne.

Nehammer kündigte weitere Maßnahmen an

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte weitere Maßnahmen an, sollte sich die erhoffte Abflachung der Infektionskurve nicht einstellen. Für alle 25.000 heimischen Polizisten ist eine Urlaubssperre verhängt worden.
 
Unterdessen hat das Complexity Science Hub Vienna (CSH) berechnet, dass die Kapazität der Intensivbetten in etwa 14 Tagen erschöpft sein könnte. Einen Engpass an allen derzeit existierenden Spitalsbetten in Österreich erwarten die Forscher gegen Anfang April. Die mit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens angestrebte Reduktion sozialer Kontakte könnte die Virusverbreitung aber stark reduzieren. In einem "Worst-Case-Szenario" kommen auf Simulationsrechnungen spezialisierte Mathematiker um Niki Popper von der Technischen Universität (TU) Wien auf rund zwei Millionen gleichzeitig Infizierte in Österreich Ende Mai, werden die Kontakte um ein Viertel eingeschränkt, sinke die Zahl auf rund 360.000.
 
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Ein Großteil der tausenden Österreicher, die sich noch in Italien aufgehalten hatten, dürfte inzwischen mit dem Auto heimgereist sein. Für die restlichen Urlauber organisiert das Außenministerium eine Rückholaktion. Alle Heimkehrer sind zu einer 14-tägigen Heimquarantäne verpflichtet.

130 Rückweisungen an italienischer Grenze

An der italienischen Grenze hat es seit Einführung von Kontrollen am Mittwochmittag bis Donnerstagmittag rund 130 Rückweisungen gegeben. Insgesamt wurden rund 7.700 Personen kontrolliert, berichtete Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Rückweisungen seien etwa erfolgt, weil kein Attest vorgewiesen werden konnte. Der Güterverkehr laufe ungestört, die Polizei kontrolliere, achte gleichzeitig aber darauf, dass die Transporte rollen.
 
Unterdessen stellt der ÖFB den Spielbetrieb ein, ab Montag werden die Gottesdienste landesweit ausgesetzt bzw. über Medien wie Radio, Fernsehen und Online-Stream übertragen, das Bundesheer setzt die Stellungen ab Montag bis 17. April aus und der Betreiber Vamed schließt vorerst seine Thermen für Tagesgäste.

Weniger Operationen, neue Hotline

Weiters werden alle verschiebbaren Operationen bis auf ein absolutes Minimum auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. „Wir bitten die Wiener Bevölkerung um Verständnis, aber wir müssen unsere Ressourcen und unser Personal im zentralen Bereich der Gesundheitsversorgung – den Spitäler – schützen und schonen. Absolut keinen Einschränkungen unterliegen Akutbehandlungen bzw. -operationen“, so Hacker.Der Wiener Gesundheitsstadtrat kündigt weitere Maßnahmen an, die bereits in Vorbereitung sind.
 
Weiters hat die Stadt Wien eine 24 Stunden Hotline eingerichtet, unter der sich ältere Menschen und Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, melden können, um Unterstützung bei der Besorgung von Lebensmitteln, Medikamenten usw. in Zeiten von Corona zu erhalten. Die Hotline lautet: 01/4000-4001
 

 23:41

Das war's vom LIVETICKER

Auch morgen informieren wir Sie zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Krise. Vielen Dank an die zahlreichen Leser!

 21:09

AGES-Rechnung: Ein Infizierter steckt 1,62 Personen an

Die erste Berechnung des Verlaufs der Covid-19-Erkrankungen auf der Basis realer Daten der Gesundheitsbehörden in Österreich liegt vor. Die Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gehen von einer Steigerungsrate der Erkrankten von 23,2 Prozent pro Tag aus. Die Verdopplungszeit dürfte 3,3 Tage betragen. Ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,62 weitere Personen an.

"Epidemiologische Parameter des COVID19 Ausbruchs, Österreich, 2020", lautet der Titel der Publikation, welche AGES und das Institut für Statistik der TU-Wien erstellt haben.

Demnach ist derzeit für Gesamtösterreich mit einer Steigerungsrate der Covid-19-Fälle von 23,2 Prozent pro Tag zu rechnen. Das ergibt sich aus der bisherigen Entwicklung. Die Verdopplungszeit ist 3,3 Tage und die gegenwärtige effektive Reproduktionszahl ist 1,62 (R0: 1,62; Anm.). Letzteres ist relativ gering. Die Basisreproduktionsrate von Influenza - wie viele weitere Infektionen durch einen Erkrankten im Durchschnitt in der Allgemeinbevölkerung ausgelöst werden - liegt bei einem Faktor um die 2. Jene von Masern liegt hingegen bei 12 bis 18. In Wuhan wurde am Beginn der Covid-19-Epidemie ebenfalls von einem R0-Wert vom Faktor 2 ausgegangen.

 19:28

Bundesheer weitet Zutrittsverbote aus

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 18:46

65 Fälle in Oberösterreich

Die Zahl der positiv getesteten Coronavirus-Patienten ist in Oberösterreich am Donnerstag mit Stand 17.00 Uhr auf 65 bestätigte Fälle gestiegen. Am stärksten betroffen sind die Bezirke Perg mit 13, Linz mit zwölf und Urfahr-Umgebung mit neun Infizierten. Das teilte das Land am Abend mit.

Auch zwei oö. Spitäler sind von Erkrankungen bzw. Isoliermaßnahmen betroffen: Das Institut für physikalische Medizin am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern wurde geschlossen, weil ein Patient positiv auf Covid-19 getestet worden war. Die Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt.

Ein Arzt und fünf Pflegekräfte des Klinikums Wels-Grieskirchen wurden ebenfalls unter häusliche Quarantäne gestellt. Ein Patient hatte nach einem tagesklinischen Eingriff Symptome gezeigt und war positiv getestet worden. Ein weiterer Patient, der mit dem Erkrankten Kontakt hatte, ist ebenfalls zu Hause in Quarantäne.

 18:41

Zahl der Toten in Italien um 189 auf 1.016 gestiegen

Trotz drakonischer Vorbeugungsmaßnahmen nimmt die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Italien weiterhin zu. Am Donnerstag wurden 189 zusätzliche Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie am 21. Februar auf 1.016, teilte der Zivilschutz mit.

Die Zahl der Infektionen stieg um 2.214 auf 12.839 Fälle. 6.650 Erkrankte sind ins Spital eingeliefert worden, 1.153 werden auf Intensivstationen behandelt. 1.258 Personen sind inzwischen genesen. 98 Prozent der Todesopfer sind Menschen im Alter von über 68 Jahren.

Auch in der Lombardei, der am stärksten betroffenen italienischen Region, ist die Zahl der Coronavirus-Todesopfer weiter gestiegen. 127 Tote wurden am Donnerstag gemeldet. Damit stieg die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Epidemie auf 744, berichteten die regionalen Gesundheitsbehörden am Donnerstag.

Die Zahl der Infizierten kletterten in der Lombardei um 1.445 Personen auf insgesamt 8.725. 1.085 Menschen sind genesen und konnten das Krankenhaus verlassen.

Die Gesundheitsbehörden appellierten an die Bevölkerung, Blut zu spenden. Seit Beginn der Epidemie seien die Blutspenden stark rückgängig, was zu Problemen in den Krankenhäusern führen könnte.

 18:23

Weitere Einschränkungen im Kampf gegen Coronavirus

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Epidemie setzt die Regierung weitere Maßnahmen. So soll es in Spitälern weitgehende Besuchsverbote geben, Kirchen und Religionsgesellschaften setzen ab Montag Gottesdienste und Feste mit Gläubigen weitgehend aus. Es soll keine Hochzeiten und Taufen geben. Betriebe können Mitarbeitern mit Betreuungspflichten Sonderbetreuungszeiten gewähren.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erwartet bis Donnerstagabend einen Anstieg der Fälle "gegen die Grenze von 400". Derzeit gebe es 361 Erkrankungsfälle. Es gebe "tägliche prozentuale Zuwächse zwischen 31 und 47 Prozent in den letzten Tagen". "Das ist eine exponentielle Entwicklung, diese muss gedämpft werden."

Viele Arbeitnehmer werden aber trotz Coronavirus weiter ihrer Arbeit nachgehen müssen. Es sei wichtig, dass die Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Wasser- und Energieversorgung, die Sicherheitskräfte, das Gesundheitssystem und der öffentliche Verkehr weiter funktionieren. Alle diese Menschen werden in den kommenden Wochen nicht entschleunigen können, sondern weiter arbeiten und dafür sei ihnen die Republik dankbar, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

 18:05

ATX verliert rekordhohe 13,65 Prozent

Die Wiener Börse hat am heutigen Donnerstag bei hohem Volumen den höchsten Verlust in seiner Geschichte. Der heimische Leitindex ATX fiel gegenüber dem Mittwoch-Schluss (2.305,95) um 314,73 Punkte oder 13,65 Prozent auf 1.991,22 Zähler und damit so stark wie noch nie. Gegenüber Ultimo 2019 liegt der ATX per heute 1.195,72 Punkte oder 37,52 Prozent im Minus. Der ATX Prime schloss mit einem Minus von 13,29 Prozent oder 156,54 Punkten bei 1.020,97 Einheiten.

Das Tageshoch erreichte der ATX zu Handelsbeginn mit 2.302,45 Zählern. Das Tagestief lag kurz vor Sitzungsende bei 1.980,91 Zählern. Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung kein Titel mit höheren Kursen, 38 mit tieferen und keiner unverändert.

Gehandelt wurden im prime market 17.572.154 (Vortag: 12.230.246) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war voestalpine mit 3.485.184 Stück Aktien. Wertmäßig kam heute ein Umsatz im prime market von 318,940 (267,284) Mio. Euro zu Stande, wovon 48,89 Mio. Euro allein auf voestalpine entfielen.

 16:42

Bis zu drei Wochen Sonderurlaub für Eltern

Arbeitnehmer mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren können von ihren Arbeitgebern bis zu drei Wochen Sonderurlaub bekommen. Die Entscheidung darüber trifft der Arbeitgeber. Das sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einem Pressestatement Donnerstagnachmittag.

"Die Unternehmer entscheiden, ob sie die Mitarbeiter freistellen können." Im Falle einer Freistellung übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten in den nächsten Wochen bis Ostern. Wer arbeiten muss, könne seine Kinder weiter in den Kindergarten oder die Schule bringen. Auf keinen Fall dürfen die Kinder zu den Großeltern gebracht werden, sagte Kurz.

 15:58

+++ Bundesheer setzt Musterung aus +++

 15:18

Prag schließt Grenze für Reisende aus 15 Ländern

Die tschechische Regierung schließt wegen der Coronavirus-Krise ihre Grenzen für Reisende aus Deutschland und 14 weiteren "Risiko"-Ländern. Regierungschef Andrej Babis rief am Donnerstag in Prag einen 30-tägigen Notstand aus. "Wir haben auch tschechischen Staatsbürgern verboten, (...) in diese Risikogebiete einzureisen", fügte er hinzu.

 14:21

+++ Vorarlberger Gemeindewahlen abgesagt +++

Angesichts der Coronavirussituation im Land werden die für Sonntag (15. März) vorgesehenen Vorarlberger Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen nicht durchgeführt. "Aufgrund der zu erwartenden weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Österreich und neuer von der Bundesregierung angekündigter Maßnahmen werden die Gemeinderatswahlen am Sonntag abgesagt", teilte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) mit.

Die Maßnahme sei eine notwendige Vorsichtsmaßnahme zum bestmöglichen Schutz der Bevölkerung und der Wahlkommissionen vor dem Coronavirus, so Wallner. Die Absage erfolge in Absprache mit dem Gemeindeverband, allen Fraktionen des Landtages sowie der Bundesregierung. Die Wahlen würden zu einem späteren - noch nicht definierten Zeitpunkt - stattfinden.

 13:46

Drei Patienten auf Intensivstation

Derzeit sind drei Patienten in dem Wiener Spital wegen des Coronavirus auf der Intensivstation in Behandlung.

 13:34

Neue Details zum Todesfall

Christoph Wenisch, Primar am Kaiser-Franz-Josef-Spital, sagt, dass es bei dem Toten in Wien Vorerkrankungen gab und es zu einem multiplem Organversagen kam. Die Coronaviren haben dem Patienten geschadet und das obwohl er eigentlich nicht mehr infektiös gewesen sei.

 13:18

ORF ändert Programm

Der ORF ändert sein Vormittagsprogramm und stimmt es noch mehr auf Schüler ab.

 13:16

+++ Ab Montag finden keine Gottesdienste mehr statt +++

 13:10

Zentralmatura findet statt

Die Zentralmatura wird stattfinden wie geplant, gibt der Bildungsminister bekannt. "Für die Schülerinnen und Schüler eine durchwachsene Nachricht", wie Faßmann mit einem Schmunzeln im Gesicht erklärt.

 13:09

Prüfungen, Schularbeiten und Tests fallen aus

Sie sollen dann später nachgeholt werden.

 13:04

Faßmann: "Die Schulen schließen, aber der Unterricht geht weiter"

Ab Mittwoch den 18. März sollen nur noch jene Kinder in den Schulen sein, deren Eltern keine Betreuungsmöglichkeit haben. Alle anderen sollen zuhause bleiben. Dort sollen sie aber weiter lernen. Die Schulen sind nun verpflichtet ein Porfolio zu erstellen und mit Arbeitsblättern, E-Books, etc. die Schüler weiter zu unterrichten.

 12:58

4 neue Fälle in Salzburg

Im Bundesland Salzburg ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle am Donnerstagvormittag von 13 auf nunmehr 17 gestiegen. Bei drei Männern im Pinzgau (43, 42 und 45 Jahre) und einer Frau (33) in der Stadt Salzburg fielen die Tests positiv aus. Bei einem der Männer handelt es sich bereits um das fünfte Mitglied einer britischen Reisegruppe, die sich seit Tagen in Piesendorf in Quarantäne befindet.

Die beiden anderen Männer stammen aus Maria Alm und Saalbach-Hinterglemm, wo ursprünglich auch die Briten einquartiert waren. Bei der erkrankten Frau handelt es sich um den zweiten Fall in der Stadt Salzburg. Die 33-Jährige war länger auf Reisen und hielt sich zuletzt in Italien auf.

 12:47

ÖFB setzt gesamten Fußball aus

Österreichs Fußball kommt im Zuge der um sich greifenden Corona-Maßnahmen zum Erliegen. Wie Österreichs Fußball-Bund am Donnerstagvormittag mitteilte, wird in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen der gesamte Spielbetrieb in allen Ligen unter seiner Schirmherrschaft ausgesetzt. Dies geschehe in Abstimmung mit den Landesverbänden.

Betroffen sind von dem Beschluss alle Spiele der Frauen ab der Bundesliga, der Männer ab der dritten Leistungsstufe sowie alle Nachwuchsbewerbe. In den beiden höchsten Spielklassen der Männer - der Bundesliga und der 2. Liga - wurde der Spielbetrieb von der dafür zuständigen Bundesliga am Dienstag vorerst bis Ende März ausgesetzt.

Die Durchführung von Trainingseinheiten obliegt den Vereinen. Sportminister Werner Kogler (Grüne) appelliert am Donnerstag diesbezüglich, dass die Einschränkungen an den Schulen auch von den Sportvereinen übernommen werden.

 12:39

Ischgl beendet Wintersaison vorzeitig

Schlechte Nachrichten für Ski-Touristen in Ischgl. Nachdem in den vergangenen Tagen zunehmend Fälle von Corona-Infektionen aus dem Tiroler Wintersportort bekannt geworden sind, wird nun die Wintersaison vorzeitig beendet. Am Freitag werde der letzte Tag mit Skibetrieb sein. Die Behörden hatten zuletzt bereits eine Schließung für zwei Wochen angeordnet.

 12:37

Experten warnen vor Plegeheim-Besuchen

Die Präsidentin des Österreichischen Gesundheits-und Krankenpflegeverbands (ÖGKV), Ursula Frohner, richtet einen eindringlichen Appell an Angehörige von Pflegeheim-Bewohnern, von Besuchen derzeit möglichst Abstand zu nehmen. Das gelte auch für jene Pflegebedürftigen, die in den eigenen vier Wänden gepflegt werden. Auch der Pflegeheim-Bundesverband rät dringend von Besuchen ab.

 12:18

Krankschreibung auch telefonisch möglich

Ärzte können Patienten für die Dauer der "Corona-Krise" auch telefonisch krankschreiben. Das haben Ärztekammer und Gesundheitsministerium am Donnerstag vereinbart, wie ein Sprecher der Ärztekammer der APA bestätigte. Offen ist demnach noch, wie mit Rezepten umgegangen wird. Grundsätzlich ist eine digitale Übermittlung an Patienten per E-Mail oder Direktnachricht aber möglich.

Die Rahmenbedingungen für die telefonische Krankschreibung wurden laut Ärztekammer vorerst mündlich mit dem Ministerium vereinbart und sollen im Lauf des Tages schriftlich fixiert werden. Danach sollen auch die Ärzte darüber informiert werden.

 12:10

Minister bei "AGES Infoline"

Am Donnerstag hat bei der "AGES Infoline" in Wien Hochbetrieb geherrscht. Das nicht nur an den Telefonen, an denen die anrufende Bevölkerung in Coronavirus-Fragen informiert und allenfalls beruhigt wird. Diesmal wurden die Callcenter-Agenten vom Minister-Trio Rudolf Anschober, Klaudia Tanner und Karl Nehammer und Medienvertretern im Schlepptau bei ihrer Arbeit beobachtet und befragt.

Verteidigungsministerin Tanner (ÖVP) hob dabei hervor, dass das Bundesheer etliche Soldaten für diese Informationsschiene stellt. "Sie zeigen besondere Einsatzbereitschaft".

Gesundheitsminister Anschober (Grüne) erfuhr in seinen Gesprächen mit den von Innen- und Verteidigungsministerium sowie vom "Team Österreich" des Roten Kreuzes gestellten AGES-Mitarbeitern, dass am Mittwoch an die 18.000 Anrufe eingegangen seien.

Innenminister Nehammer (ÖVP) betonte das Zusammenwirken in der "AGES Hotline des Verteidigungsministeriums, des Gesundheitsministeriums und der Polizisten. "Die AGES ist ein verlässlicher Partner für die Republik Österreich." Mehr als 100 Callcenter-Agenten und -Agentinnen seien in der Lage, Sorgen zu nehmen und Information anzubieten. Das sei umso wichtiger, als es derzeit eine dynamische Entwicklung des Virus gebe.

 11:57

AK OÖ sagt alle Veranstaltungen ab

Bei der Arbeiterkammer Oberösterreich wird es in den nächsten Wochen keine Veranstaltungen geben. „Zum Schutz unserer Mitglieder haben wir beschlossen, alle AK-Veranstaltungen in Oberösterreich bis nach den Osterferien einschließlich 15. April abzusagen“, sagte AK-Präsident Johann Kalliauer. Ursprünglich war diese Maßnahme bis Ende März vorgesehen. „Wir bitten auch unsere Mitglieder, die uns brauchen, vor allem unsere telefonische bzw. Online-Beratung in Anspruch zu nehmen. Unsere Rechtsexperten werden ihnen auf diesen Kanälen verstärkt mit Rat und Hilfe zur Verfügung stehen. Jeder und jede, die unaufschiebbar eine persönliche Beratung benötigt, wird diese aber bis auf weiteres auch bekommen“, erklärt Kalliauer.

 11:43

Tourismus-Direktor: "Sind im freien Fall"

Das Coronavirus hat bereits massive Auswirkungen auf die Wiener Tourismusbranche. "Wir sind im freien Fall", fasste Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner am Donnerstag die aktuelle Situation im APA-Gespräch zusammen: "Momentan gibt es keinen Grund für Gäste, noch nach Wien zu kommen."

Auf Zahlenprognosen, wie hoch der Einbruch mittelfristig sein wird, wollte sich Kettner nicht einlassen. "Es gibt einen Shutdown in der Stadt", so der oberste Stadt-Touristiker.

 11:33

Gewerkschaft fordert Öffnungszeiten-Reduktion

Die geplanten Kindergarten-und Schulschließungen und dadurch entstehende Betreuungspflichten bringen viele der 400.000 heimischen Handelsangestellten in eine Zwickmühle. Die Gewerkschaft fordert nun, dass die Öffnungszeiten im Handel für die Dauer der Schulschließungen auf 08.30 Uhr bis maximal 18.00 Uhr eingeschränkt werden.

"Aus Sicht der Gewerkschaft GPA-djp ist die Situation rund um das Corona-Virus für Handelsangestellte momentan untragbar, die Telefone in der Beratung der Gewerkschaft laufen heiß", so die GPA-djp-Bundesvorsitzende Barbara Teiber am Donnerstagvormittag in einer Aussendung.

 11:25

Stadt Wien hat jetzt Corona-Hotline

Die Stadt Wien hat eine 24 Stunden Hotline eingerichtet, unter der sich ältere Menschen und Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, melden können, um Unterstützung bei der Besorgung von Lebensmitteln, Medikamenten usw. in Zeiten von Corona zu erhalten.

Die Hotline lautet: 01/4000-4001

 11:15

Grüne und NEOS sehen keinen Grund für NR-Absage

Vertreter von Grünen und NEOS glauben, dass die Budget-Nationalratssitzung kommende Woche trotz des Coronavirus stattfinden wird. "Aus meiner Sicht gibt es derzeit keinen Grund, das in Zweifel zu ziehen", sagte die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer am Donnerstag vor der Präsidialsitzung. Nikolaus Scherak von den NEOS betonte, dass der Regierungserlass zu Veranstaltungen nicht für das Parlament gelte. Die Politik müsse auch in solchen Zeiten Handlungsfähigkeit garantieren, meinte Scherak im Hinblick auf die Corona-Krise. E

 10:50

Erster Todesfall in Österreich

Das Corona-Virus hat in Wien das erste Todesopfer in Österreich gefordert. Ein 69-jähriger Mann – Italienheimkehrer mit Vorerkrankungen – ist heute Nacht im Kaiser Franz-Josef Spital verstorben, teilt der medizinische Krisenstab der Stadt Wien mit.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, wird es in den Wiener Spitälern zu Einschränkungen kommen. Krankenbesuche werden bis auf weiteres untersagt. Um diese Maßnahme durchzusetzen, werden in allen Häusern Eingangskontrollen durchgeführt, gab Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bekannt.

Weiters werden alle verschiebbaren Operationen bis auf ein absolutes Minimum auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. „Wir bitten die Wiener Bevölkerung um Verständnis, aber wir müssen unsere Ressourcen und unser Personal im zentralen Bereich der Gesundheitsversorgung – den Spitäler – schützen und schonen. Absolut keinen Einschränkungen unterliegen Akutbehandlungen bzw. -operationen“, so Hacker. Der Wiener Gesundheitsstadtrat kündigt weitere Maßnahmen an, die bereits in Vorbereitung sind.

 10:45

Zwei neue Fälle im Burgenland

Im Burgenland sind am Donnerstag zwei weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Es handle sich um zwei Männer, die Teil einer vierköpfigen Reisegruppe waren, die sich in Ischgl aufgehalten habe, berichtete Brigitte Novosel, die Sprecherin des Koordinationsstabes Coronavirus. In Ischgl hatten sie eine Bar besucht, in der bereits Coronavirus-Fälle publik geworden seien.

"Die Männer haben sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Corona-Fälle in dieser Bar selbst in häusliche Quarantäne begeben und wurden dann getestet", die Tests seien positiv, berichtete Novosel. Der Gesundheitszustand der beiden Männer sei im Moment stabil, sie befänden sich in Quarantäne im Bezirk Neusiedl am See.

 10:34

Papst betet für Politiker

Papst Franziskus hat bei seiner Frühmesse im Gästehaus Santa Marta im Vatikan am Donnerstag die Gläubigen dazu aufgerufen, für Politiker und Vertreter der Institutionen zu beten, die angesichts der Coronavirus-Pandemie damit konfrontiert sind, "schwierige und unpopuläre Beschlüsse zu ergreifen".

Wegen der Corona-Krise feierte der Papst seinen Morgengottesdienst erneut mit nur wenigen vatikanischen Mitarbeitern. Dafür wurde die Messe über einen Video-Stream live übertragen.

 10:22

Corona sorgt für Börsen-Crash in Wien

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel mit massiven Verlusten präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.146,45 Punkten nach 2.305,95 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein beachtliches Minus von 159,5 Punkten.

Der ATX Prime notierte bei 1.098,18 Zählern und damit um 6,74 Prozent oder 79,33 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich kein Titel mit höheren Kursen, 37 mit tieferen und keiner unverändert. In einer Aktie kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 2.183.276 (Vortag: 1.338.062) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 39,617 (28,97) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

 10:11

OÖ verschiebt Pressekonferenz zu Schulen

Das Land Oberösterreich hat die für heute, 11.00 Uhr, angesetzte Pressekonferenz zum Thema "Coronavirus - OÖ setzt Bundesvorgaben für Schulen um" auf 16.00 Uhr verschoben. Der Ort bleibt mit dem Braunen Saal im Linzer Landhaus gleich. Teilnehmen werden LH Thomas Stelzer, LHStv. Christine Haberlander (beide ÖVP) und Experten.

 10:02

Fall 28 und 29 in der Steiermark

In der Steiermark sind am Donnerstagvormittag (Stand 9.15 Uhr) die Fälle 28 und 29 an positiv auf das Coronavirus getesteten Personen gemeldet worden. Es handelt sich um eine Frau aus Graz (53) und einen Mann (52) aus dem Bezirk Südoststeiermark.

 09:57

Heimische Thermen schränken Betrieb ein

Seit heute Donnerstag sind im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einige Thermen in Österreich schon vorsorglich geschlossen, so die oberösterreichischen Eurothermen Bad Schallerbach, Bad Ischl und Bad Hall.

Die größte Therme Österreichs, die Therme Wien (Oberlaa), schränkt aufgrund der Verordnung der Wiener Landesregierung im ersten Schritt den Betrieb bis vorläufig 3. April ein. Das teilte die zur Vamed gehörende Therme Wien in der Früh auf ihrer Homepage mit. Die Tagestherme und die Fitness-Anlage der Therme Wien sind demnach jeweils nur mehr für maximal 100 Personen zeitgleich geöffnet, diensthabende Mitarbeiter eingerechnet.

 09:49

AUA prüft Streichung der USA-Flüge

Wegen des Coronavirus und den Restriktionen der USA prüft die AUA das Aussetzen der Flüge in die Vereinigten Staaten. Die Entscheidung solle im Laufe des Vormittags fallen, sagte eine AUA-Sprecherin am Donnerstag auf APA-Anfrage.

Die österreichische Lufthansa-Tochter hat heute Flüge nach Newark und New York. Beim Newark-Flug, der für 10.15 Uhr geplant ist, ist das Gate bereits offen. Der Flug nach Washington (OS93) sei bereits nachfragebedingt gestrichen worden, sagte die Sprecherin.

 09:37

Neue Kontrollen an Österreichs Grenze

Am Donnerstagvormittag wurde bekannt, dass Tschechien Grenzkontrollen zu Österreich einführt.

Konkret werden ab dem morgigen Freitag (13. März) zu Mitternacht 00.00 Uhr Kontrollen an der Grenze zu Österreich und Deutschland wegen des Coronavirus eingeführt.

 09:15

Italienerin: "Wie im Krieg"

Die Maßnahmen der Regierung Conte zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in Italien mit dem kompletten Stopp des Handels trifft einen Eckpfeiler des italienischen Wirtschaftssystems besonders hart - die Mode- und Luxusbranche.

"Es ist wie im Krieg", klagt eine Mailänder Pensionistin, die schnell ein paar Einkäufe im Supermarkt erledigt, bevor sie wieder in ihre Wohnung verschwindet. Supermärkte sind jetzt zum vitalen Magneten für verunsicherte Bürger geworden, die massiv Konserven, Pasta und andere länger haltbare Lebensmittel horten, aus Angst vor Engpässen bei der Lebensmittellieferung.

 08:41

New York verschiebt St.-Patrick’s-Day-Parade

Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist erstmals in mehr als 250 Jahren die traditionelle Parade zum St. Patrick"s Day in New York ausgesetzt worden. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, teilte Bundesstaats-Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwochabend mit. Experten seien sich aber einig, dass große Veranstaltungen und enge Kontakte eingeschränkt werden müssten.

Die für den 17. März geplante Parade zu Ehren des irischen Schutzpatrons Sankt Patrick solle später stattfinden, hieß es. "Dies ist eine Verschiebung, keine Absage", versprach Bürgermeister Bill de Blasio auf Twitter. Sean Lane, der Vorsitzende des Organisationskomitees, sagte, er freue sich darauf, "den 259. Umzug mit der ganzen Stadt New York an einem späteren Zeitpunkt zu feiern".

Die Parade auf der Fifth Avenue zählt jedes Jahr rund 150.000 Teilnehmer, darunter irische Vereine und Clubs sowie Polizei-, Feuerwehr- und Militärverbände. Sie lockt zudem bis zu zwei Millionen Zuschauer an, viele von ihnen Touristen. Erstmals fand sie 1762 statt. Zuvor hatten in den USA bereits Chicago und Boston ihre geplanten Großveranstaltungen zum St. Patrick"s Day abgesagt.

 08:40

Sechs weitere Fälle in Innsbruck

In Tirol sind Donnerstagfrüh sechs weitere Corona-Fälle bekannt geworden. Alle sechs Patienten wurden in Innsbruck positiv getestet, drei davon sind Studenten. Laut Land ist ein Zusammenhang mit jener Studenten-Infektkette, die sich bis zu einer Erasmus-Studentenparty zurückverfolgen lässt, wahrscheinlich.

Alle Erkrankten wurden bereits abgesondert, weitere Erhebungen seien im Gange. Damit gab es in Tirol mit Stand Donnerstagvormittag 81 positiv getestete Corona-Fälle, zwei davon sind mittlerweile aber wieder völlig gesund.

 08:40

Coronavirus - Mitarbeiter von Linzer Spital erkrankt

Ein Mitarbeiter des Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern ist positiv auf COVID-19 getestet worden. Das Institut für physikalische Medizin, in dem der Betroffene arbeitet, wurde vorsorglich geschlossen, die Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt. Alle Patienten, mit denen er Kontakt hatte, seien informiert und den Behörden gemeldet worden, so das Spital am Donnerstag.

Die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen seien durchgeführt worden. Jene Mitarbeiter, die mit dem Erkrankten persönlichen Kontakt hatten, zeigen bisher keine, der Betroffene selbst leichte Symptome. Alle sind in häuslicher Quarantäne. Der restliche Betrieb im Spital sei nicht betroffen, betonte eine Sprecherin des Krankenhauses. Wie viele Mitarbeiter genau in Quarantäne geschickt wurden und wie viele Patienten zu dem Mann Kontakt hatten, wurde nicht bekanntgegeben.

 08:39

302 bestätigte Fälle in Österreich

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