Kickl

Coronavirus in Tirol

Kickl will illegale Einwanderer in Quarantäne stecken

Mit einer Forderung sorgt der Ex-Innenminister wieder für Aufregung. Er will illegale Einwanderer ab sofort in Quarantäne nehmen und fordert raschte Grenzkontrollen.

In Tirol sind zwei Personen am Coronavirus erkrankt, bestätigte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) gegenüber der APA. Eine zweite Testung verlief positiv. Eine betroffene Person stammt offenbar aus der Lombardei, genauere Informationen folgen im Laufe des Dienstags.

In Italien hatte sich das Virus besonders schnell ausgebreitet. Mittlerweile sind in Österreichs Nachbarland sieben Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der Infizierten stieg auf 271 Menschen.

Aufgrund der Ausbreitung und der ersten Coronavirus-Fälle in Österreich fordert FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl nun rasche Grenzkontrollen. Der Grenzverkehr sei auf ein Minimum zu beschränken. Es müsse alles getan werden, damit das Virus sich in Österreich nicht weiter ausbreite. Die Bundesregierung solle sich von ihrer Beschwichtigungspolitik verabschieden, so Kickl in einer Aussendung.

Zudem müsse die Öffentlichkeit rasch aufgeklärt werden. "Eine Kommunikationszentrale für eine lückenlose und zeitnahe Information der Bürgerinnen und Bürger sei Gebot der Stunde. Dies sei auch notwendig, um Panik unter den Menschen zu vermeiden", meint Kickl.

Am Ende seiner Aussendung sorgte er mit einer Forderung wieder für Aufsehen. Der Ex-Innenminister fordert außerdem illegale Einwanderer bzw. Asylwerber ab sofort in Quarantäne zu nehmen, "da man wenig bis gar nicht weiß, woher sie gekommen sind und mit wem sie Kontakt hatten".

 



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