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Politik-Insider

So will ÖVP Neuwahl provozieren

ÖVP will Wahl am 26. November und Kern dazu treiben, die Koalition platzen zu lassen.

„Christian! DIE hören dich“, gab VP-Chef Reinhold Mitterlehner am Dienstag den schwarzen Kobold und sabotierte ein Pressestatement des SPÖ-Kanzlers vor aller Augen. „Ist denen gar nichts mehr peinlich?“, rätselte noch gestern das halbe Land über die öffentliche Posse nach dem Ministerrat. „Wir werden Christian Kern unter Dauerfeuer nehmen, bis er endlich sagt, dass er wählen will“, outet ein VP-Stratege das Theater in ÖSTERREICH als VP-Taktik.

Mitterlehner wird zur neuen Speerspitze der VP-Zündler

Die permanenten Angriffe auf den SPÖ-Kanzler – er wurde alleine in den vergangenen Tagen von VP-Ministern als „Umfaller“, als „Wendehals“, als „uninformiert“, „unerfahren“, auf „Zickzack-Kurs“ befindlich und „wankelmütig“ bezeichnet – sollen Kern dazubringen entnervt die Koalition aufzukündigen.

Diese Strategie wurde Ende Februar mit VP-Chef Reinhold Mitterlehner festgelegt. Mit Mitterlehner ist freilich der letzte Koalitionstreue ins Lager der VP-Zündler übergelaufen. Mitterlehner selbst soll Kern nun „mürbe machen“, so die Hoffnung der Schwarzen. Die ÖVP möchte bereits am 26. November neu wählen lassen. Allerdings: „Die SPÖ muss vom Tisch aufstehen.“ Bislang hat Kern das aber stets ausgeschlossen.

Asyl
Die VP möchte die SPÖ vor allem beim Thema Asyl unter Druck bringen und die „Linken und Rechten in der SPÖ spalten“. VP-Innenminister Wolfgang Sobotka wird daher erneut eine Halbierung der Obergrenze für Asylwerber fordern. Die VP möchte Kerns „Kanzlerbonus zertrümmern“ und dann Sebastian Kurz als VP-Frontmann aufstellen.



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