Die sechs Trends der Tirol-Wahl

Polit-Showdown

Die sechs Trends der Tirol-Wahl

Heute wählt Tirol neuen Landtag - ÖVP-Absturz scheint fast sicher.

Mit einer Kampfesrede in Innsbruck stemmte sich ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter Freitagabend noch einmal gegen die drohende Niederlage. Am Sonntag wählen 532.500 Tiroler und Tirolerinnen den neuen Landtag – ein politisches Erdbeben droht.

Die 6 Tirol-Trends:

  • Absturz der ÖVP. Die ÖVP könnte laut Umfragen von 40,5 (2008) auf 33 bis 38 Prozent abstürzen. Politologe Peter Filzmaier: „Die Schlüsselfrage ist, ob die ÖVP die Möglichkeit zu einer Zweierkoalition hat. Vieles hängt davon ab, ob es Stronach, Fritz oder Gurgiser in den Landtag schaffen.“
  • Der Landeshauptmann wackelt. Platter könnte den Landshauptmann verlieren. Filzmaier: „Passiert das, ist das auch für die Bundes-ÖVP ein Drama. Es ist aber eher unwahrscheinlich.“
  • Grüner Höhenflug. Bis zu 15 Prozent und Platz zwei sind möglich. Spitzenkandidatin Ingrid Felipe will regieren. Filzmaier: „Eine Konstellation wie im Bund.“
  • Mehrheitskoalition gegen die ÖVP. Eine Dreier- oder gar Viererkoalition ist möglich. Filzmaier. „Es gibt rechnerisch mögliche Varianten, realistisch ist es nicht umsetzbar. Das hat viel mit den Personen zu tun.“
  • Elf Listen und vorwärts-Tirol-Erfolg. Mit elf Listen treten so viele wie noch nie an. Vorwärts Tirol, das zweistellig reüssieren könnte, besteht mehrheitlich aus Ex-ÖVP-Politikern. Filzmaier: „Vor allem Anna Hosp ist wahlkampfstark.“
  • Stronach zittert, FPÖ verliert. Nach Listen-Chaos zittert Stronach um Einzug, der FPÖ drohen Verluste. Filzmaier: „FPÖ ist in Negativ-Spirale.“

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