Corona-Ampel auf rot - Anschober

Zwei Bezirke sogar orange

Erster Blick auf Corona-Ampel: Wien, Graz & Linz sind gelb

Nach der Woche der hohen Co­rona-Zahlen: Das soll Corona-Ampel ab 4. September regeln.

 

Die Zahlen explodieren: Kein Tag unter 300 neuen Covid-Fällen innerhalb von 24 Stunden, die meisten wieder in Wien – 141 am Samstag. Die Hauptstadt wäre nach dem neuen Ampelsystem bereits gelb – „mittleres Risiko“. ­Gesundheitsminister Rudolf Anschober ließ das Freitagabend durchsickern. Laut den ÖSTERREICH vorliegenden AGES-Daten wären derzeit auch Graz, Linz und Salzburg gelb. Wels und Steyr sogar orange!

Ab 4. September wird die Corona-Kommission erstmals die vier Ampelfarben pro Region samt dazugehörenden Maßnahmen auf einer Website publizieren. Erster Probelauf wird am 27. August stattfinden. ÖSTERREICH erfuhr aus dem Umfeld des Gesundheitsministers bereits erste Details, wie das Ampelsystem funktioniert. Ausschlaggebend für die Ampelfarben sind 4 Kriterien:

  • Zunahme der Zahlen innerhalb von 7 Tagen. Gibt es in einer Region mehr als 50 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner, schaltet die Ampel höchstwahrscheinlich auf Orange.
  • Anteil positiver Tests innerhalb von 7 Tagen.
  • Nachverfolgung der Cluster.
  • Auslastung der Krankenhäuser (Intensivstation und Normalbetten).

Umschalten. Mindestens einmal pro Woche oder auch öfter gibt es Grün, Gelb, Orange oder Rot für die jeweilige Region.Das bedeuten die jeweiligen Farben:

  • Grün. Geringes Risiko. Nur einzelne Fälle in bereits isolierten Clustern.
  • Gelb. Mittleres Risiko. Maskenpflicht wird ausgeweitet.
  • Organe. Hohes Risiko. Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. In allen Geschäften, auch in Büros, in Lokalen, Hotels, Kinos, Theatern. Veranstaltungen werden wohl absgesagt.
  • Rot. Theoretisch heißt es hier Lockdown – den will die Regierung aber verhindern.

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Erster Blick auf Corona-Ampel: Wien, Graz & Linz sind gelb

(wek)



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