Spesen-Skandal: Escort-Vorwurf gegen HC Strache

Wilde Partynächte Partei verrechnet?

Spesen-Skandal: Escort-Vorwurf gegen HC Strache

Viagra und Escort: Die Spesenvorwürfe gegen Strache werden immer bizarrer.

Mehrere Medien zitierten zuletzt aus einem Ermittlungsakt gegen Strache. Demnach soll er im Laufe der Jahre mehr als eine halbe Million Euro für sein Privatleben ausgegeben und der Partei verrechnet haben – Einkäufe, Taxirechnungen, Putzfrauen, Restaurantbesuche etc.

Allein für sein Geburtstagsfest am 11. Juni 2016 im Haus in Klosterneuburg wurden 8.411,17 Euro verrechnet. ÖSTERREICH liegt die gesamte Rechnung vor (siehe rechts) Demnach wurden „Cuvee One, Prosecco Zonin, Holler Sprizz, Winzer Krems und Ottakringer Goldfassl serviert.

Sex-Nächte

Jetzt kommen neue, pikante Vorwürfe hinzu. Angeblich gab es 2014 und 2015 „wilde Party-Nächte“ in Wien. Das behaupten ein ehemaliger Bodyguard und ein Ex-Chauffeur Straches gegenüber Kriminalbeamten. Demnach sei man oft in diversen Bars in Wien unterwegs gewesen. Schließlich habe man sich sogar Viagra geteilt und mehrere Escortdamen nach Hause bestellt. Strache bezeichnet die Vorwürfe als „Schwachsinn“. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Strache: "Es ist völliger Schwachsinn"

ÖSTERREICH konfrontierte Strache mit dem neuen Vorwurf: „Das ist völliger Schwachsinn. Das gezielte Leaken der Lügen meines ehemaligen Leibwächters, der bereits 2015 versuchte, falsche Informationen über mich um viel Geld zu verkaufen, erreichte einen neuen medialen Tiefpunkt. Obwohl er als Beschuldigter geführt wird, wird jede seiner Aussagen einfach unkritisch übernommen und von der Nepp-FPÖ in verleumderischer Weise kommentiert und befeuert“. Und: „Mit seinen Scheinrechnungen hat er (Ex-Leibwächter) ohne mein Wissen ein System in der FPÖ etabliert, wo er sich bereichern konnte“. Für Strache ist klar: diese Verleumdungen werden nur aufgrund der anstehenden Wien-Wahl verbreitet, sagt er.

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