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Großer Empfang

Fischer zu Staatsbesuch in China

Der Bundespräsident wurde von Vizeaußenminister Zhang begrüßt.

Bundespräsident Heinz Fischer ist heute, Dienstag, Mittag (Ortszeit) zu seinem fünftägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. Fischer wurde bei kaltem, grauem Wetter auf dem Pekinger Flughafen vom chinesischen Vizeaußenminister Zhang Zhijun begrüßt. Der Bundespräsident wird von vier Regierungsmitgliedern und einer umfangreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation begleitet. Nach Japan ist es die zweite große Staatsvisite, die Fischer binnen weniger Monate in Asien absolviert. Wirtschaftsthemen werden voraussichtlich im Vordergrund stehen.

Programm
Auf dem Programm des Bundespräsidenten stehen politische Gespräche mit Staats- und Parteichef Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao. Stärke und Zusammensetzung der von WKO-Vizepräsident Richard Schenz geleiteten Wirtschaftsdelegation mit mehr als 120 Mitgliedern signalisieren, dass der Besuch im Reich der Mitte ganz im Zeichen des Ausbaus der ökonomischen Beziehungen stehen wird. China gilt neben Indien als größter Hoffnungsmarkt europäischer Wirtschaftstreibender. Auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und China wird immer intensiver; 30 Experten aus dem Wissenschafts- und Kulturbereich sind mit dabei.

Mittwochnachmittag wird Fischer in der Großen Halle des Volkes von Staatschef Hu mit militärischen Ehren empfangen. Im Rahmen des Treffens der beiden Staatsoberhäupter sollen Abkommen im Gesundheits-und Wirtschaftsbereich unterzeichnet werden. Gesundheitsminister Alois Stöger, Verteidigungsminister Norbert Darabos, Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder (alle S) und Wirtschafts-Staatssekretärin Christine Marek (V) sowie der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer (V) und die NR-Abgeordnete Renate Csörgits (S, Parlamentarier-Gruppe Österreich-China) gehören der Delegation an.



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