Flüchtlinge: "Uni bleibt besetzt"

Nach Auszug aus Kloster

Flüchtlinge: "Uni bleibt besetzt"

Die Serviten-Flüchtlinge haben mittlerweile die dritte Location als Wohnort besetzt.

„Unser Protest geht weiter“, die 24 Flüchtlings-Aktivisten aus dem Servitenkloster haben seit Dienstagabend eine neue „Bleibe“ gefunden: Nach einer Diskussionsrunde in der Aula der Akademie der bildenden Künste blieben die Asylwerber einfach dort – am nächsten Morgen verlautbarten sie dann bei einer Pressekonferenz, dass sie den Raum bis auf Weiteres besetzen.

Besetzung nach Auszug aus Servitenkloster
Grund für die Aktion: Am Mittwoch mussten die 24 Aktivisten das Servitenkloster räumen . Ab November wird der Komplex saniert. Zwar konnte die Caritas Wien zusammen mit der Stadt Einzelunterbringungen für alle 24 aufstellen, doch die Asylwerber wollen unbedingt zusammenleben: „Wir können unseren Protest getrennt nicht weiterführen, dann kann man uns still abschieben. Man will nicht, dass wir zusammenbleiben“, erklärt Mir Jahangir (26) gegenüber ÖSTERREICH.

Einen Zeitplan für die Besetzung gibt es nicht: Man habe nicht die explizite Erlaubnis von Rektorin Eva Blimlinger, doch habe sie bis jetzt nicht die Polizei gerufen. Die Rektorin erklärte aber am Nachmittag, dass die Flüchtlinge „nicht in der Akademie leben können“. Ein Zeit-Limit für den Auszug wolle sie den Flüchtlingen aber nicht setzen.

(pli)

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