Eurofighter

Profit für Unternehmer?

Geheim-Akte Euro-Fighter

BZÖ will im Besitz von Geheimakt sein, der prominente Unternehmer belastet.

Der Eurofighter-Sumpf dürfte tiefer als erwartet sein: Mittwoch ließ BZÖ-Obmann Josef Bucher eine Bombe platzen - er verwies auf einen ihm aus dem Wirtschaftsministerium zugespielten geheimen Akt, der besagt, dass zahlreiche Firmen und Vorstände von den Gegengeschäften im Eurofighter-Deal profitiert haben sollen.

Bucher: "Hauptprofiteur aus dem ÖVP-Umfeld"
Bucher: "Der Akt zeigt, dass einige Gegengeschäfte bereits vor dem Deal mit EADS abgeschlossen wurden." Zahlreiche Firmen-Bosse hätten von diesen Geschäften profitiert -der Hauptprofiteur soll ein Unternehmensvorstand sein, der früher ein wichtiger Berater der ÖVP gewesen ist. Konkrete Namen wollte Bucher allerdings (noch) nicht nennen.

U-Ausschuss: Prüfung von Darabos-Vergleich mit EADS
Aus dem Akt geht laut Bucher auch hervor, dass die Chefs der Unternehmen als Zeugen im Eurofighter-Untersuchungsausschuss "nachweislich gelogen haben." Deshalb wird das BZÖ beim nächsten Nationalrat einen Antrag auf U-Ausschuss zu den Eurofighter-Gegengeschäften stellen. Der BZÖ-Chef will auch den von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) abgeschlossenen Vergleich mit der Eurofighter-Hersteller-Firma EADS zur Reduzierung von 18 auf 15 Stück prüfen lassen. Bucher: "Ich will wissen, ob da nicht auch etwas falsch gelaufen ist."

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