Geheim gehalten: 9 Tirol-Touristen auf einen Schlag infiziert!

Corona-Patienten waren in Nobel-Skiort

Geheim gehalten: 9 Tirol-Touristen auf einen Schlag infiziert!

Bisher verschwiegen wurde eine Gruppeninfektion mit dem Coronavirus: Gleich 9 Isländer sind nach einem Tirol-Urlaub erkrankt. Die offizielle Version: "Das kann am Rückflug passiert sein."

"After additional cases were traced to Ischgl in Austria, the Health Directorate defined Ischgl as a high-risk area", ist zu den neuen Fällen bereits auf der Wikipedia-Seite zum Thema "2020 coronavirus outbreak in Iceland" zu lesen: Dort wird die Gesundheitsbehörde zitiert, dass neun Isländer, die am 1. März aus Österreich zurückgekehrt sind, bei ihrer Ankunft an dem Virus erkrankt wären. Die Spur der Infektion führe in den Nobelskiort, für die isländischen Behörden ist Ischgl jetzt eine "High-Risk-Area" . . .

Infektion von Touristen "extrem heikel"

Obwohl dieser Vorfall bereits seit vier Tagen bekannt ist, wurde die Infektion von neun Touristen nicht offiziell kommuniziert. Bisher wurde lediglich ein Fall einer Coronavirus-Erkrankung im Bezirk Landeck bestätigt. "Es ist extrem heikel: Wir wissen nicht, ob sich die isländischen Touristen vielleicht erst beim Rückflug von München nach Reykjavik infiziert haben. Das kann durchaus sein, wenn ein italienischer Passagier mit an Bord war, der das Virus bereits in sich hatte", hörte ÖSTERREICH bei der Nachfrage in einem Ministerium.

Sollte sich die neun Isländer aber doch schon in Ischgl infiziert haben, würde das die Probleme des heimischen Tourismus durch das Coronavirus noch verstärken. Derzeit gab es 498 Verdachtsfälle in Tirol, aber keinen einzigen in Ischgl.

Wenig gesprächsbereit zu diesem neuen Fall zeigte sich die Kommunikationschefin des grünen Gesundheitsministers. Mit den Worten "da ist die Landessanitätsdirektion Tirol zuständig" wurde das Telefon aufgelegt. Die Landessanitätsdirektion verwies dann übrigens an die Pressestelle des Landes. Diese sei "mit den betreffenden Personen in Kontakt", hieß es auf Nachfrage. "Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Patienten am Rückflug von München nach Reykjavik angesteckt haben."

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