Häupl stellt sich seinen Kritikern

Wie geht es weiter

Häupl stellt sich seinen Kritikern

Um 16 Uhr will der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Chef ein Statement abgeben.

Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl ringt um die Geschlossenheit seiner Partei. Um den Nachfolgestreit nach Möglichkeit wieder zu befrieden, ist für Mittwoch 14 Uhr, ein Treffen mit Kritikern aus den roten Bezirken bzw. der roten Fraktion angesetzt. Dort werde Häupl auch seinen Plan, wie es nicht zuletzt mit seiner politischen Zukunft weitergehen soll, vorlegen, sagte er am Dienstag.

+++ Das Statement von Michael Häupl nach dem Treffen gibt es LIVE auf oe24.TV +++

Wie dieser Plan ausschauen könnte, darüber wollte der Landesparteivorsitzende vorab freilich keine Auskunft geben: "Ich habe morgen ein Gespräch mit einigen Bezirksvertretern. Ich bitte aber um Verständnis, dass ich ein Gespräch unter Freunden auch dort lasse, wo es hingehört." Die Zielsetzung des Treffens sei sehr einfach. "Wir haben als Wiener Sozialdemokratie, bei den nächsten Wahlen unseren Beitrag zu leisten". Das könne man nur als geeinigte Partei und da sei "noch Luft nach oben". "Und ich werde versuchen, diese Luft herauszubringen", umriss Häupl seine Mission am Rande einer Pressekonferenz.


Bei der Gelegenheit bekräftigte Häupl seine Ablehnung einer Ämtertrennung von Parteivorsitz und Bürgermeisteramt, wie es seine Kritiker von ihm laut Medien fordern. "Ich habe in den unzähligen Gesprächen, die ich im letzten halben Jahr geführt habe, keinen Einzigen getroffen, der für diese Funktionstrennung eingetreten ist", beteuerte er. Und ihm über Zeitungen innerparteilich auszurichten, was er zu tun habe, das gehe gar nicht - denn: "Ich bin ja nicht der letzte Dahergelaufene. Das geht nicht. Das ist zutiefst respektlos, das kann man sich nicht gefallen lassen und ich habe auch nicht die Absicht, das zu tun".

Um 16 Uhr will der Wiener Bürgermeister schließlich vor die Presse treten.

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