Michael Häupl

"Regle Nachfolge selbst"

Häupl: "Trete am Parteitag zur Wahl an"

Trotz aller Kritik will Häupl demonstrieren, dass er allein Chef im Ring der SPÖ ist.

Die heftigen Flügelkämpfe in der SPÖ, die zuletzt bis zur Aufforderung, den Weg für die eigene Nachfolge freizumachen, gingen, wischte Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) nach einer Präsidiumssitzung – nach außen hin sehr entspannt – vom Tisch: „In der SPÖ entscheidet nur einer über Personalwechsel – ich. Und ich entscheide auch, wann dafür und für die Regelung meiner Nachfolge der richtige Zeitpunkt ist.“ Auf die Frage, ob er selbst sein eigener Nachfolger werden könnte und beim SPÖ-Parteitag kommendes Jahr noch einmal kandidiere sagte er lächelnd: „Was für eine Frage. Natürlich.“

Abrechnung
Mit seinem Haupt-Kritiker, Ex-Parteimanager Christian Deutsch, ging er zynisch ins Gericht: „Der hat ja nicht einmal 300 Follower auf Facebook (Anm.: Gemeint war Twitter).“

Die roten Personalspekulationen werden freilich bis zur SPÖ-Klausur im kommenden Jänner nicht verstummen. Das weiß auch Häupl genau: „Das ist nicht zu verhindern. Ich kann ja niemand tätlich angreifen.“
Josef Galley



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