Rosenkranz attackiert Van der Bellen frontal

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Rosenkranz attackiert Van der Bellen frontal

Der FPÖ-Kandidat für die Hofburg-Wahl holte am Sonntag zu einem Rundumschlag aus und kritisierte Amtsinhaber Alexander Van der Bellen.

Wien. Noch hat die heiße Wahlkampfphase noch gar nicht begonnen, da bringen sich die Kandidaten um die Bundespräsidentschaftswahl schon in Stellung. Am Sonntag attackierte der Herausforderer FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz den Amtsinhaber und Kontrahenten um die Hofburg-Wahl frontal. Er nahm dabei Aussagen Van der Bellens in einem Interview mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" als Anlass für seinen Angriff. Van der Bellen habe schon "lange den Bezug zur Realität verloren" und wolle "offenbar seiner Aufgabe, nämlich auf die Interessen und Bedürfnisse der Bürger zu achten, nicht nachkommen", wütet der FPÖ-Kandidat. 

Rosenkranz: "Nicht Putin ist an den Preissteigerungen schuld, sondern die wahnwitzige Sanktionspolitik der EU, mit tatkräftiger Unterstützung einer österreichischen Bundesregierung, der er die Mauer macht. Wenn es nach dem amtierenden Bundespräsidenten geht, sind die Sanktionen und die damit verbundene Kostenlawine, die sich unmittelbar und massiv auf unser Land und unsere Bevölkerung auswirken, der Preis der Freiheit. Dabei scheint ihm die Höhe des Preises der (vermeintlichen) Freiheit vollkommen egal zu sein", sagt der FPÖ-Herausforderer in einer Aussendung.

Rosenkranz: "Alarmierend"

"Die massiven Auswirkungen, die eine Verarmung unseres Landes und das Auslöschen des Mittelstandes zur Folge haben, nimmt er also bewusst in Kauf", tobt Rosenkranz. "Unser Land verdient einen Bundespräsidenten, der als oberste Prämisse das Wohl seines Landes und seiner Bevölkerung intendiert und nicht mit Vorsatz die hart arbeitende Bevölkerung mutwillig in die Armut treibt."

"Alarmierend" und die "Orientierungslosigkeit" beweisend, hält Rosenkranz die Aussagen Van der Bellens. Rosenkranz: "Er glaubt schon, dass ausreichend darauf geachtet wird, wie sich die aktuell von der Regierung getroffenen Maßnahmen auf die Bevölkerung auswirken. Das sind die Aussagen eines amtierenden Bundespräsidenten, der keinerlei Ahnung davon hat, ob oder wie der hart arbeitende Österreicher vor der vorsätzlich von EU sowie der Schwarz-Grünen Regierung verursachten Verarmung bewahrt werden soll. Dieses Amtsverständnis ist für mich unerklärlich und eine Zumutung."

Als verbesserungswürdig bezeichnet Van der Bellen im Interview "lediglich die Kommunikation der Regierung", so der FPÖ-Kandidat in der Aussendung weiter. "Nicht die Kommunikation, sondern das komplette Agieren der Bundesregierung muss von einem Bundespräsidenten in seiner Rolle als oberstes Organ schon längst in Frage gestellt werden. Denn er wurde vom Volk direkt gewählt, um sich für dessen Anliegen unermüdlich einzusetzen. Er wurde nicht gewählt, um eine Regierung zu stützen, die schon lange keinen Gedanken mehr das Wohl seiner Bürger investiert", sagt Rosenkranz abschließend.