Im TV: Duell der Masterminds

Ab 20.15 auf oe24.TV

Im TV: Duell der Masterminds

Die Kampagnenleiter von VdB und Hofer sind Mittwochabend im Studio von oe24.TV zu Gast.

Es ist eine Bundespräsidentenwahl der Superlative. Nie zuvor flogen derart die Fetzen, und noch nie dauerte ein Wahlkampf derart lange. Die Masterminds der beiden Kampagnen stellen sich heute Abend auf oe24.TV dem großen Streitgespräch.

Lothar Lockl steht hinter Alexander Van der Bellen. Der erfolgreiche PR-Stratege befindet im ÖSTERREICH-Gespräch, Hofer sei jemand, der „sein Amtsverständnis auf Spaltung und Provokation ausrichtet“.

Hofer als "Spalter", VdB als "Last-Minute-Patriot"

Herbert Kickl, der den Wahlkampf von Norbert Hofer managt, schießt scharf zurück. Demnach sei Van der Bellen „Last-Minute-Patriot“ und habe bei CETA „einen Purzelbaum rückwärts“ vollzogen.

Lockl: "Er provoziert bewusst"

Lockl über Wahlkampfspenden: „Es waren wieder Tausende bereit, uns finanziell zu unterstützen. Wir freuen uns über jeden Euro.“

Über Hofers Plakate mit „Gott“: „Ich verstehe den Unmut. Auch uns haben viele Leute rückgemeldet, dass Religion etwas sehr Privates ist und nicht Gegenstand eines Wahlkampfes sein sollte.“

Über Hofer: „Er ist jemand, der bewusst polarisiert und sich nur für einen Teil der Bevölkerung zuständig fühlt. Hofer richtet sein Amtsverständnis auf Provokation aus.“

Kickl: "Ist nicht glaubwürdig"

Kickl über VdB: „Bei den Grünen, wo er lange als Obmann verantwortlich war, war ‚Heimatliebe‘ immer Gegenstand der Verunglimpfung. Jetzt plötzlich als Patriot aufzutreten ist unglaubwürdig. Deshalb die Bezeichnung ‚Last-Minute-Patriotismus‘.

Über Straches „Bürgerkriegs“-Sager: „Man hat Strache das Wort im Mund umgedreht. Das waren berechtigte Warnungen vor bürgerkriegsähnlichen Szenarien, kein Herbeireden eines Bürgerkrieges. Hofer muss sich nicht distanzieren, weil es nichts zu distanzieren gibt.“



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