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PISA-Studie

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PISA-Test gibt uns Fünfer - Nur Bulgarien schlechter.

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Österreichs Jugendliche liegen nach einer von der EU-Kommission präsentierten PISA-Studie bei der Leseschwäche mit 27,5 Prozent am unrühmlichen dritten Platz innerhalb der 27 EU-Staaten. Schlechtere Werte gibt es nur für Bulgarien mit 41,0 Prozent und für Rumänien (40,4 %). EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou sprach von einer „paradoxen Situation“: „Lesen und Schreiben sind in der digitalisierten Welt wichtiger und relevanter denn je“, sagte sie.

Das Unterrichtsministerium beruhigt: Die Erhebung stamme noch aus dem Jahr 2008. Inzwischen habe man Millionen investiert. Die Klassenschülerhöchstzahl in den Volksschulen wurde auf unter 20 gesenkt, das verpflichtende Kindergartenjahr ab 5 Jahren eingeführt.

In Österreich hat sich laut der Studie der Anteil leseschwacher Jugendlicher deutlich erhöht. Waren es 2000 noch 19,3 Prozent, stieg der Anteil 2006 auf 21,5 und explodierte bis 2009 auf 27,5 %. Das ist die stärkste Steigerung unter allen EU-Ländern. Den geringsten Anteil an Jugendlichen mit Leseschwäche hat Finnland mit nur 8,1 %.

 

 

Das ist die Leseschwäche im EU- und Jahres-Vergleich: 1/25
Bulgarien         
  • 2006: 51,1          
  • 2009: 41,0
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