Steinberger-Kern verteidigt ihren Mann

Kerns Ehefrau ätzt gegen Rendi-Wagner

Steinberger-Kern ledert auf Twitter gegen Rendi-Wanger

Die designierte SPÖ-Chefin, Pamela Rendi-Wagner, ging im ZiB 2-Interview am Montagabend gleich mehrmals auf Distanz zu ihrem Mentor Christian Kern. Im Unterschied zu diesem sei sie „Ärztin, nicht Manager“ und setze „stets auf Dialog“.

Der stärkste Seitenhieb – der einige politische Beobachter verwunderte – kam zum Schluss. Auf die Frage, wieso man ihr glauben solle, dass sie bis 2022 SPÖ-Chefin bleiben würde, antwortete die Ex-SP-Ministerin: „Weil ich nicht Christian Kern bin.“

Florett oder Bihänder?, fragten da auch einige auf Twitter. Eveline Steinberger-Kern – die Ehefrau von Ex-Kanzler Kern – wollte das offensichtlich nicht auf ihrem Mann sitzen lassen. Um 23.21 Uhr twitterte sie den Link zum ZiB 2-Interview mit dem Zusatz: „Christian Kern-Bashing scheint der neue österreichische Volkssport zu sein“.

 

 

 

Zieht Kern jetzt seine 
EU-Kandidatur zurück?

ÖSTERREICH hatte freilich bereits vor dieser Kern-Distanzierung von Rendi-Wagner berichtet, dass die neue SPÖ-Führung sich offenbar durch Kern „belastet“ fühlt und auf Distanz gehen will. Viele in der SPÖ zürnen Kern nach wie vor, weil dieser für sie überraschend und chaotisch seinen Rückzug angekündigt hatte. Eine Wut, die teilweise Kerns einst engsten Vertrauten, Rendi-Wagner und Thomas Drozda, nun schaden könnte, so die Befürchtung. In der SPÖ rätseln viele zudem, ob Kern seine Kandidatur bei der EU-Wahl überhaupt ernst meine.

Ein SP-Insider meint nach dem indirekten Konflikt Rendi-Wagner/Steinberger-Kern: „Jetzt ist es noch wahrscheinlicher, dass er ganz hinschmeißt.“



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