Debatte zur Impfpflicht

Kickl: "Bin entsetzt und fassungslos"

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Emotional gingen heute die Reden zur geplanten Impfpflicht über die Bühne.

Die Debatte über die Impfpflicht im Nationalrat ist sehr emotional über die Bühne gegangen. Besonders FPÖ-Chef Kickl wetterte gegen die Impfpflicht, die mit großer Mehrheit beschlossen wurde. "Ich bin entsetzt, ich bin fassungslos, ich bin erschüttert und ich bin schockiert", hatte Kickl die Diskussion eröffnet und fuhr nicht weniger dramatisch fort: Mit der Maßnahme werde dem Totalitarismus der Weg bereitet, es handle sich um die "Einführung des Gesundheitskommunismus". Der FPÖ-Obmann zeigte sich zuvor sicher, dass die Gegner der Impfpflicht im Nationalrat zwar in der Minderheit seien, nicht aber außerhalb des Hohen Hauses, wo man das Gesetz durch Behördenwege und Wahlen kippen werde: Die Regierung werde ihrer "gerechten Strafe" nicht entkommen, glaubt Kickl. Die FPÖ hat geschlossen gegen die Impfpflicht abgestimmt.

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