Wien. Donnerstag Punkt 15 Uhr war die Verzichtserklärung von Sebastian Kurz bei der Parlamentsdirektion zwar noch nicht eingelangt - die rechtliche Situation ist aber klar: Nach Zurücklegung des Nationalratsmandats steht dem angehenden Ex-Politiker eine Gehaltsfortzahlung zu. Das Parlament muss nach einem Gerichtsurteil auch Auskunft heben, ob und wie lange diese in Anspruch genommen wird.
Konkret winken sechs Monate lang 75 % des Letztgehalts. Kurz hatte als ÖVP-Klubobmann im Monat 15.153 Euro – 75 % machen also 11.365 Euro aus, die Kurz weiter cashen kann. Wohlgemerkt plus anteiligem Weihnachts- und Urlaubsgeld, insgesamt also sieben Gehälter.
Das geht allerdings nur so lange, bis Kurz einen neuen Job hat. Da hat er schon angekündigt, ab Anfang 2022 einer neuen Beschäftigung nachzugehen, wäre der Gehaltsbezug also nicht allzu üppig.
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