Kurz wehrt sich gegen Dirty Campaigning Vorwürfe

Ibiza-Video

Kurz wehrt sich gegen Dirty Campaigning Vorwürfe

Ex-Kanzler Sebastian Kurz vermutet die Verantwortung für das Zustandekommen des Ibiza-Videos im Umfeld der SPÖ.

Wien. ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat die Kanzlei des Rechtsanwalts Gabriel Lansky erneut in Zusammenhang mit der Erstellung des "Ibiza-Videos" gebracht. Es gebe bereits Personen die eine Involvierung zugegeben hätten, "wie zum Beispiel ein junger Wiener Rechtsanwalt, der auch für die ÖBB tätig war und ja, er war Konzipient bei der Rechtsanwaltskanzlei Lansky", sagte Kurz am Samstag im Ö1-"Journal zu Gast".
 

"Ich patze überhaupt niemanden an"

 
Kurz hatte schon mehrmals versucht, dem "Umfeld der SPÖ" die Verantwortung für das Zustandekommen des Videos zuzuschreiben und konkret Lanskys Kanzlei genannt. Lansky dementiert das will, ebenso wie die SPÖ, klagen. Dirty Campaigning will der ÖVP-Obmann in seinen Aussagen aber nicht sehen. "Ich patze überhaupt niemanden an", sagte er, sondern teile lediglich auf Nachfrage seinen Wissensstand. "Ich habe das Thema nie proaktiv angesprochen", so Kurz.
 
 
Angesprochen auf eine Neuauflage der türkis-blauen Koalition, welche sich die FPÖ schon jetzt wünscht, meinte der ÖVP-Spitzenkandidat: "Zunächst einmal erlebe ich ein gewisses Doppelspiel, das nicht unbedingt vertrauensbildend ist." Zwar habe sich der designierte Parteichef Norbert Hofer sehr freundlich in Richtung Volkspartei geäußert. Der geschäftsführende Klubchef Herbert Kickl hingegen sei mit "wüsten Verschwörungstheorien" unterwegs.
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