Liechtenstein lässt Kontenöffnung bei Grasser zu

100 Einvernahmen

Liechtenstein lässt Kontenöffnung bei Grasser zu

Schon über hundert Einvernahmen in der Causa Grasser

Wie ÖSTERREICH in seiner Sonntag-Ausgabe berichtet, hat Liechtenstein einer Öffnung möglicher Konten von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser zugestimmt. Das Fürstentum hat so auf ein entsprechendes Amtshilfeansuchen der österreichischen Justiz reagiert. Die Ermittler können damit in Stiftungen, die Grasser zugerechnet werden, Einsicht nehmen.

Warten müssen die Staatsanwälte noch auf die Beantwortung der Amtshilfeansuchen an Zypern und die Britischen Inseln. Der Ex-Finanzminister soll dann nach der Auswertung der neuen Erkenntnisse erneut von der Staatssanwaltschaft Wien einvernommen werden.

Mittlerweile hat es in der Causa Grasser an die 50 Hausdurchsuchungen und über hundert Einvernahmen gegeben. Befragt wurden unter anderen Walter Meischberger, aber auch Grassers Ex-Verlobte Natalia Corrales-Diez.

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