Matura: "Mathe war sehr leicht"

Erleichterung

Matura: "Mathe war sehr leicht"

Am Montag ging in ganz Österreich der Mathematik-Teil der Zentralmatura über die Bühne.

Erleichterte Gesichter vor dem Goethe Gymnasium in Wien. Um 13.30 strömen Achtklässler aus dem Schulgebäude, sie haben die Mathe-Matura hinter sich gebracht – und zumindest der erste Teil scheint ein Kinderspiel gewesen zu sein. „Da konnte man nur positiv sein“, erzählt einer der ­Maturanten. Denn: Wer den Grundkompetenzen-Katalog des Bildungsinstituts ­Bifie „eifrig durchgearbeitet“ habe, der habe nicht mit Problemen bei der Klausur rechnen müssen.

Besonders der erste Part, der zweiteiligen Prüfung wurde als einfach und „schaffbar“ wahrgenommen. Und der allein entscheidet darüber, ob ein Maturant positiv oder negativ abschließt. Vom zweiten Teil hängt dann der weitere ­Notengrad ab. Ein ähnliches Fazit über das Niveau zieht Bundesschulsprecher Lukas Faymann: „Der erste Teil war sehr okay, der zweite schon schwieriger.“ Lehrergewerkschafter Matthias Hofer bezeichnet den Teil, der übers Durchkommen entscheidet, gar als „schülerfreundlich“.

Matura-Aufgaben bereits auf Bifie-Homepage
Hinzu kommt, dass einige Matura-Beispiele bereits bekannt gewesen sein sollen. Faymann berichtet ÖSTERREICH: „Es gab ein Beispiel, bei dem man eine Formel zur Umrechnung von Celsius in Fahrenheit aufstellen musste. Dieses haben einige Schüler schon sehr, sehr ähnlich auf der Bifie-Homepage gesehen.“

(fis / knd)



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