Ein Kommentar von Rudolf Fußi.
Es ist so eine Sache mit Wünschen, sie gehen meist nicht in Erfüllung. Aber sei’s drum, man wird ja noch träumen dürfen. Ich wünsche mir für 2026 die üblichen Dinge im Großen: Frieden in der Ukraine, einen Sieg der Trump-Gegner bei den Midterms und eine Lösung in Gaza. Schön wäre auch, wenn Islamisten aufhören würden, sich allerorts in die Luft zu jagen.
Man muss sich auch wünschen, dass uns die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz nicht allzu sehr um die Ohren fahren. Wenn es um menschliche Intelligenz geht, dann landen wir nicht zwingend in Österreich, aber zu Jahresbeginn kann man großzügig sein. Das Beste in diesem Jahr wird unser Auftritt bei der Fußball-WM, da werden alle gewinnen, auch die ganzen Politiker, die zwar fürs Ergebnis nix können, aber wen interessiert das schon. Die Inflation wird leicht sinken, aber nicht dorthin, wo wir sie bräuchten und auch nicht aufgrund der Regierung.
Die Wirtschaft möge bitte 2026 wieder quasi von selbst anspringen, Türkis-Rot-Pink aus dem Dornröschenschlaf erwachen und endlich echte Reformen angehen. Nicht nur drüber reden: TUN! Politiker aller Couleurs sollen sich endlich erinnern, wem sie eigentlich dienen. Nämlich uns. Und nicht sich selbst.