Wiens FPÖ-Chef über ORF-Bestellung

Nepp: »Früher hätten sie es Orbánismus genannt«

Nepp: »Früher hätten sie es Orbánismus genannt«
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Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp kritisiert nach ORF-Chefwahl „mieses Spiel“ um ORF und das Stimmverhalten von FPÖ-Stiftungsrat Steger.
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ÖSTERREICH: Die FPÖ wettert gegen einen „türkisen Putsch“ im ORF. Wieso?
Dominik Nepp: Weil das abgekartete politische Spiel offensichtlich wurde. Da wurde von den Türkisen ein neuer Thomas Schmid installiert. Besonders erschreckend finde ich, dass die Grünen dabei mitmachen. Früher hätten Sie es Orbánismus genannt.

ÖSTERREICH: Und nennen Sie es Orbánismus?
Nepp: Es ist jedenfalls ein enormer politischer Einfluss einer Regierung auf den größten Medienbetrieb des Landes. Im Vergleich zum ORF wird das nordkoreanische Staatsfernsehen ein Ort des investigativen Journalismus werden.

ÖSTERREICH: Wenn wirklich alles so schlimm sein soll, warum hat dann FPÖ-Stiftungsrat Norbert Steger mit Türkis-Grün für Roland Weißmann gestimmt?
Nepp: Das frage ich mich auch.

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