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ÖH-Wahl: Neun Prozent Beteiligung am ersten Tag

Rund neun Prozent der 367.000 wahlberechtigten Studierenden haben am ersten Tag der Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft an öffentlichen und Privatuniversitäten, Fachhochschulen (FH) und Pädagogischen Hochschulen (PH) ihre Stimme abgegeben.  

Insgesamt wurden 30.773 Stimmen gezählt, hieß es am Dienstagabend aus der Wahlkommission auf APA-Anfrage. Das ist ein Plus gegenüber dem letzten Urnengang 2023 (acht Prozent). Die Wahlen laufen noch bis Donnerstag.

Noch nicht inkludiert sind die rund 2.300 Wahlkarten, die bisher angekommen sind. Die Frist zum Einlangen der Wahlkarten endet am Mittwoch. 2023 stand am Ende des Urnengangs eine Beteiligung von 21 Prozent.

Die Studentinnen und Studenten können auf drei Ebenen wählen: Ihre Studienvertretung, ihre Hochschulvertretung sowie die Bundesvertretung (BV), das österreichweite Studierendenparlament. Derzeit gibt es dort eine Koalition aus Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) und Kommunistischem StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi). ÖH-Vorsitzende ist derzeit Sarah Rossmann (GRAS).

Letzte Wahllokale schließen Donnerstagnachmittag

Am Dienstag wurden noch einmal Wahlappelle an die Studierenden gerichtet - unter anderem posierten die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der meisten Fraktionen vor der Uni Wien für ein gemeinsames Foto. Bundesweit kandidieren elf Listen.

Die letzten Wahllokale schließen Donnerstagnachmittag. Das Ergebnis gibt es in der Nacht auf Freitag, Amtsantritt der neuen ÖH-Führung ist Anfang Juli.

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