Mario Kunasek

Steiermark-Konferenz

FPÖ-Frontalattacke auf Kanzler Nehammer

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Bei seiner Rede am Samstag in der Grazer Seifenfabrik zur Steiermark-Konferenz übte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) scharfe Kritik an der FPÖ. Jetzt bekommt er die Retourkutsche. 

Die steirische FPÖ ließ sich den Vorwurf Nehammers, manche bei den Freiheitlichen würden versuchen "die Ängste zu stärken und zu spalten", nicht gefallen. Via Aussendung hieß es Richtung Nehammer, er übernehme keine Verantwortung für massive Missstände im Land. Stattdessen würde er mit Parolen und "grenzenlosem Eigenlob" bei der Steiermark-Konferenz politische Mitbewerber und Umfrageinstitute attackieren. 

Den von den anwesenden ÖVP-Funktionären gefeierte EU-Spitzenkandidat Reinhold Lopatka (ÖVP) bezeichnete die FPÖ als "Politdinosaurier", der die herben Verlust bei der EU-Wahl verantworten müsse. Laut Aussendung seien zudem Umfrageinstitute für angeblich falsche Umfragen abgewatscht worden.

Nehammer ist "getrieben von grünen Klimafanatikern" 

"Statt Umfrageinstitute untergriffig zu attackieren, wäre es an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen für diese katastrophale Politik der ÖVP, die einzig und allein diese schlechten Umfrageergebnisse zu verantworten hat. Dass ein zweiter, dritter oder vierter Platz für die ÖVP keine Option sei, zeigt deren völlige Abgehobenheit. So verwundert es nicht, dass man ein Duell mit Herbert Kickl herbeireden möchte. Faktum ist: Volkskanzler Kickl steht an der Seite der Bürger, ÖVP-Chef Nehammer an der Seite von schwarzen Bünden, er vertritt Lobbyinteressen und ist getrieben von grünen Klimafanatikern“, so der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek.

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