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Wilder Streit in Regierung

Rücktrittsgerüchte: Das sagt Kurz

Der Außenminister äußerte sich gegenüber vol.at über die Regierungskrise.

Ein turbulenter Tag für die ÖVP. Zuerst hieß es, dass Parteichef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zurücktreten werde. Dies bewahrheitete sich noch nicht, aber damit war es noch nicht vorbei. Den parteiinternen Zwist in der ÖVP nutzte der Regierungspartner SPÖ anscheinend, um Stimmung gegen den lang gehandelten Mitterlehner-Nachfolger Außenminister Sebastian Kurz zu machen. Nahezu alle Minister traten geschlossen gegen den ÖVP-Liebling ein. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder nannte ihn sogar "das Epizentrum des Konflikts".

Besonders ein Dorn im Auge war den SPÖ-Ministern die Abwesenheit von Innenminister Wolfgang Sobotka und eben Außenminister Kurz. Letzterer war gerade in Vorarlberg zu Besuch und stellte sich dort den Fragen von "vol.at", gemeinsam mit VP-Landeshauptmann Markus Wallner. Dort nahm der Minister auch Stellung zu den Rücktrittsgerüchten um Mitterlehner: "An dem Gerücht ist nichts dran. Ich habe gerade davor mit ihm telefoniert, weil Regierungssitzung ist und ich nicht dabei sein kann. Er ist nicht zurückgetreten und er hat auch nicht seinen Rücktritt angekündigt, und wer es streut, kann ich leider nicht beantworten."

Laut Insidern habe Kurz bereits gestern in die parteiinterne Debatte eingegriffen und versucht, die Stimmung zwischen Sobotka und Mitterlehner zu heben. In einem Gespräch mit "Big Playern" der Partei soll er gesagt haben: "Diesen zerstrittenen Haufen will ich nicht übernehmen." - mehr dazu hier.

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