Immerhin 150.000 Österreicherinnen und Österreicher wollen der Silvester-Knallerei den Garaus machen,
Haustiere leiden, Menschen verletzen sich - und zum Drüberstreuen gibt es noch Sachschäden in Millionenhöhe. Die gemeinnützige Organisation #aufstehn fordert daher gemeinsam mit knapp 150.000 Unterzeichnern ein bundesweites Böllerverbot – ohne Ausnahmen. In der entsprechenden Petition nachzulesen auf aufstehn.at wird Innenminister Gerhard Karner deshalb aufgefordert, "ein ortsunabhängiges Feuerwerksverbot (ab Kategorie 2) umzusetzen".
Gemeinsames Gassigehen vor dem Parlament
Die Initiatoren der Aktion setzen jetzt auf tierische Mittel: Um das Innenministerium stärker in die Pflicht zu nehmen, ruft #aufstehn mit der Aktion “Bellen gegen Böllern” zu einem gemeinsamen Gassigehen – mit Hunden – in Wien auf. “Neben Mensch und Umwelt leiden besonders Tiere unter der Silvester-Knallerei. Mit der Aktion möchten wir ihnen eine Stimme geben”, so Christian Haslinger von #aufstehn. Ab 11. Februar soll es deshalb vor dem Parlament in Wien zu einem Bell-Konzert gegen das Böllern kommen. Davor zieht der tierische Protestzug vom Helden- über den Ballhausplatz bis eben zur Ringstraße.